ARBÖ: Schwere Behinderungen durch nächtliche Schneefälle.

Obersteiermark, Tirol und Salzburg derzeit am schlimmsten betroffen.

Wien (ARBÖ) - Wie der ARBÖ-Informationsdienst meldet, kam es in der Nacht auf den 17.3.2000 zu erheblichen Behinderungen durch die anhaltenden Schneefälle.

In weiten Teilen Salzburg, Tirol und der Steiermark das gleiche Bild. Hängengebliebene Lkw, Unfälle und Schneefahrbahnen. Die Räummannschaften schoben Sonderschichten, hatten aber abschnittsweise gegen die gewaltigen Niederschläge kaum Chancen.

So ereignete sich gegen 01.00 Uhr morgens, in Tirol, auf der A12, Inntalautobahn, auf der Richtungsfahrbahn Kufstein, ca. 500 m vor der Ausfahrt Wattens ein Unfall mit mindestens zwei Pkw. Die Autobahn musste vorübergehend gesperrt werden, auch um diese Uhrzeit bildete sich ein Stau.

In der Obersteiermark kam auf der A9, Pyhrnautobahn, auf der Fahrt nach Graz, ein Schwerfahrzeug ins Schleudern. Der Lenker verlor die Kontrolle seines Brummis aufgrund der - in diesem Teil der Autobahn vorherrschenden - Schneefahrbahn (zw. Rottenmann u. Trieben) und stellte sich quer.

Autofahrer, die im Salzburger Pongau oder Pinzgau unterwegs waren, mussten auch sehr vorsichtig sein. Durchgehender Schneefall sorgte, unter anderem auf der B311, Pinzgauer Bstr., für mindestens 10cm Neuschnee. Zahlreiche Unfälle hatten sich schon ereignet.

Ein Beamter der Autobahngendarmerie Trieben dazu:" Obwohl die Räummannschaften bei uns quasi durchgehend im Einsatz sind, bleibt der Schnee immer wieder liegen. Im gesamten Ennstal ist die Verkehrssituation fatal. Am sichersten ist, so langsam wie möglich zu fahren, um nicht die Herrschaft über das Lenkrad zu verlieren."

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ARBÖ-Informationsdienst, Matthias Eigl

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