Muzik: Weinviertel wird hinsichtlich medizinischer Betreuung enorm aufgewertet

Medizinisches Zentrum Gänserndorf wird errichtet und KH Mistelbach ausgebaut

St. Pölten, (SPI) - "In der heutigen Sitzung des NÖ Landtages stehen umfangreiche Investitionen für Niederösterreichs Gesundheitswesen auf der Tagesordnung. So wurde der Neubau des Medizinischen Zentrums Gänserndorf mit einem Gesamtkostenaufwand von rund 138 Millionen Schilling wie auch die Errichtung des Bauteiles "E” des KH Mistelbach - Investitionsvolumen rund 517 Millionen Schilling - bereits von der NÖ Landesregierung beschlossen, heute wird sich der NÖ Landtag mit diesen beiden wichtigen gesundheitspolitischen Projekten beschäftigen. Diese umfangreichen Investitionen für die medizinische Versorgung des Weinviertels bringen uns der Zielsetzung von NÖ Gesundheitsreferent LHStv. Dr. Hannes Bauer, die Menschen primär in ihrer eigenen Heimatregion medizinisch bestens versorgen zu können, einen entscheidenden Schritt näher", freut sich der Weinviertler SP-Mandatar LAbg. Hans Muzik über den für das Weinviertel so wichtigen Landtagsbeschluß.****

Dem Krankenhaus Mistelbach wird im Sinne der von LHStv. Dr. Bauer durchgesetzten Neuordnung des NÖ Gesundheitswesens die Rolle als Schwerpunktkrankenhaus des Weinviertels zukommen. Nach dem Ausbau ist das Mistelbacher Krankenhaus mit 525 Betten das drittgrößte Spital Niederösterreichs. Die Realisierung des Projektes wird rund 4 Jahre dauern, wobei der laufende Betrieb des Spitals nicht beeinträchtigt ist. Im neuen Gebäudeteil werden die Hydrotherapie, Laboratorien, Ambulanzen sowie die Kliniken für die Fächer Innere Medizin, Chirurgie, Neurologie sowie Endoskopie untergebracht.

Durch den Bau des Medizinischen Zentrums Gänserndorf wird eine wichtige medizinische Versorgungseinrichtung für die Bevölkerung des Bezirkes Gänserndorf geschaffen. Da sich für den Bezirk hinsichtlich der Bedarfssituation ein Krankenhaus nicht rechnen würde, wurde ein Konzept entwickelt, das in Form eines medizinischen Zentrums Leistungen anbieten soll, die zu einer Optimierung der Gesundheitsversorgung im ambulanten und semistationären Bereich führen werden. Das Medizinische Zentrum Gänserndorf (MZG), das vom Krankenhaus Mistelbach mitgeführt wird, soll eine sinnvolle Ergänzung hinsichtlich bereits bestehender medizinischer Strukturen Vorort darstellen. In der Planung des medizinischen Zentrums wurden spätere Erweiterungsoptionen bereits berücksichtigt.

"Mit den Reformen im Rahmen der Neuordnung der Versorgungsregionen und dem beschlossenen Ausbaupaket können wir zwei zentrale Schwerpunkte verwirklichen. Zum einen wollen wir sicherstellen, dass Niederösterreich seine Patienten primär im eigenen Bundesland versorgen kann, und zum anderen garantieren wir mit den Investitionen in die Spitzenmedizin, dass der hohe medizinische Qualitätsstandard erhalten bleibt", so LAbg. Hans Muzik abschließend.
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