NÖ geht in der Jugendwohlfahrt neue Wege

Prokop, Bauer: Auf Bedürfnisse eingehen

St.Pölten (NLK) - Niederösterreich geht in der Jugendwohlfahrt neue Wege: "Für Kinder und Familien soll es genügend Hilfe und Unterstützung geben. Mit einer genauen Bedarfserhebung sollen die Bedürfnisse der einzelnen Regionen abgedeckt werden", erklärten heute Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop und Landeshauptmannstellvertreter Dr. Hannes Bauer in St.Pölten. Heime sollten nur mehr der "letzte Ausweg" sein. Bauer: "Unser Ziel ist es, für alle Betroffenen die beste Lösung zu finden. Das können Gespräche genauso sein wie Intensivbetreuungen. Gute Erfahrungen habe man mit ambulanten Betreuungseinrichtungen wie beispielsweise dem Verein "Ananas" in Gänserndorf gemacht. "Die Zahl der zu betreuenden Kinder, Jugendlichen und Familien steigt auch aufgrund der geänderten Familienverhältnisse. Sorgen äußern sich oftmals in Gewalt", gab Prokop zu bedenken. Ihr sei es ein Anliegen, daß öffentliche und private Einrichtungen noch mehr zusammenarbeiten.

Im Rahmen des "JUPRO"-Projektes (Pro Jugend NÖ) wird die gesamte Jugendhilfe derzeit neu überdacht. In Niederösterreich werden derzeit 6.000 Kinder und Jugendliche in Heimen, Wohngemeinschaften und anderen Einrichtungen betreut. Das Gesamtbudget dafür beträgt 443 Millionen Schilling, wovon 400 Millionen Schilling für die neun Landesjugendheime und für 43 andere Einrichtungen aufgewendet werden.

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