Erfolg für Österreich: Unlauterer Übergriff wurde abgestellt

TISS GmbH gab rechtsverbindlich Unterlassungserklärung ab - Karl und Melcher: Politik aus Tourismus heraushalten!

Wien (PWK) - Die TISS GmbH, der auf Grund ihrer umstrittenen Anti-Österreich-Anzeige in der Süddeutschen Zeitung vom 2. März 2000 von den Fachverbänden Seilbahnen, Hotellerie und Reisebüros eine Klage wegen Verstoß gegen das Verbot des unlauteren Wettbewerbs angedroht wurde, hat nunmehr mit Schreiben ihres Rechtsanwaltes rechtsverbindlich eine Unterlassungserklärung abgegeben. Darin verpflichtet sich der deutsche online-Reiseveranstalter gegenüber den Fachverbänden bei sonstiger Vertragsstrafe, es künftig zu unterlassen, für Flüge nach Aspen, Calgery und Denver mit dem Satz:
"Für alle, die jetzt keine Lust mehr auf Skiurlaub in Österreich haben" vor einem Foto Jörg Haiders zu werben.

Damit konnte - so die beiden Fachverbandsvorsteher Ingo Karl von den Seilbahnen und Hans Melcher von der Hotellerie - einem unlauteren Übergriff gegen die österreichische Tourismuswirtschaft rechtlich wirkungsvoll entgegengetreten werden. Da die Wintersaison bisher sehr erfreulich verlief, könne man davon ausgehen, so die beiden Vorsteher, dass für die überwiegende Mehrheit der Gäste bei der Wahl des Urlaubsortes nach wie vor Qualität und Schneelage und weniger die Politik eine Rolle spielten. (hp)

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