ARBÖ: Stopp dem Abkassieren der privaten Kraftfahrer

Wien (ARBÖ) - Die Stimmung der Kraftfahrer in Österreich ist
nach Meinung des ARBÖ so "heiß", dass sie sich keine weiteren Belastungen mehr gefallen lassen wollen. Demonstrationen mit dem Auto sind auf Grund der Steuererhöhungen des Finanzministers für den Pkw-Verkehr und die hohen Treibstoffpreise in Österreich nicht mehr auszuschließen. Der ARBÖ verwehrt sich gegen dieses ungeheuerliche "Abkassieren” der privaten Kraftfahrer und die anscheinend "grenzenlose" Schonung des unternehmerischen Schwerverkehrs.

Nach Meinung des ARBÖ ist der Wirtschaftsminister aufgefordert bei den Treibstoffpreisen kontrollierend und regulierend einzugreifen.
Schon seit Wochen liegt die Nettopreisdifferenz bei Superbenzin 95 Oktan zum EU-Durchschnitt - derzeit 44 Groschen - über der von Wirtschaftsminister Dr. Johannes Farnleitner eingeführten Obergrenze von 40 Groschen. "Die Bürger müssen mobil bleiben, und die Fahrt zur Arbeitsstätte sowie ihre Freizeitgestaltung auch bezahlen können. Wirtschaftsminister Dr. Martin Bartenstein wird bei der Treibstoffpreisentwicklung in Österreich nicht länger wegschauen können," betont der ARBÖ.

Konkret fordert der ARBÖ, dass das Wirtschaftsministerium die Nettopreise bei Euro Super 95 Oktan und Diesel, wie sie in Österreich und allen EU-Staaten wöchentlich erhoben werden, auch veröffentlicht werden. Daraus wird nämlich der wachsende Preisunterschied zwischen Österreich und einigen anderen EU-Staaten ersichtlich. Bruttopreisvergleiche helfen den Konsumenten wenig, steckt doch ein unterschiedlicher Steuersatz dahinter. Wer die Bruttopreise bei den Treibstoffen vergleicht und meint, dass Österreich zu den billigsten Ländern Europas gehört, der ebnet den Weg zur nächsten Erhöhung der Mineralölsteuer, so der ARBÖ abschliessend.

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