Sichrovsky: EU-Boykott wird zu antifaschistischem Kasperltheater

FPÖ-Abgeordneter kritisiert die Hysterie gegen Österreich im Europäischen Parlament

Wien,2000-03-16 (fpd) - Der freiheitliche EU-Abgeordnete Mag. Peter Sichrovsky kritisierte während der Debatte zum Bericht über die Menschenrechte im Europäischen Parlament die Hetze gegen Österreich. ****

"Aktionen wie der Taxiboykott in Brüssel gegen Österreicher, die Weigerung belgischer und französischer Hotels und Restaurants, Österreicher zu bedienen, bis zu der Ankündigung der Französisch-Lehrer der Assistenten der österreichischen Abgeordneten, sie wollen keine Nazis unterrichten und der Ausladung eines Teilnehmers am Springreiter-Turnier in Grenoble zeigen, daß die unberechtigten Maßnahmen der 14 EU-Regierungen nun zu einem antifaschistischen Kasperltheater ausarten", erklärte Sichrovsky.

Die Europäische Union verliere jede Autorität, sich zu Menschenrechtsverletzungen in den zukünftigen Beitrittsländern zu äußern, wenn der Haß und das Vorurteil gegen ein ganzes Volk bei Bevölkerungen einiger EU-Staaten so einfach abrufbar seien. Die gedankenlose und unkritische Übernahme einer Hetze gegen ein Mitgliedsland in der Europäischen Union sei erschreckend und zeige, daß viele Länder jene demokratische Instabilität zeigen, die sie nun Österreich vorwerfen, meinte der EU-Abgeordnete abschließend. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 / 5620

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC