AK kritisiert teures Benzin - Wann greift Wirtschaftsminister Bartenstein endlich ein?

Wien (OTS) - In Österreich ist Benzin viel zu teuer: Bereits in
der dritten Woche sind die Preise weit überhöht. Diese Preiserhöhungen haben die Konsumenten seither rund 1,5 Millionen Schilling pro Tag gekostet. Das geht aus der jüngsten Preisüberwachung der Arbeiterkammer hervor. Wirtschaftsminister Bartenstein muss schnell eingreifen. Durch die Vignettenpreis- und Kfz-Steuererhöhung der Bundesregierung und die teuren Benzinpreise sind die ArbeitnehmerInnen doppelt belastet, beanstandet die AK. Die Mineralölwirtschaft muss sich an Preisverpflichtung halten - dafür muss Wirtschaftsminister Bartenstein endlich sorgen, verlangt die AK. ****

Der jüngste Bericht der Preisüberwachung der AK zeigt: Der Rohölpreis und auch die Produktenpreise für Benzin (-2,1 Prozent) sind gefallen. Trotzdem ist der EU-Durchschnittspreis bei Eurosuper um 14 Groschen pro Liter gestiegen. In Österreich wurde der durchschnittliche Preis bei Eurosuper um 12 Groschen pro Liter teurer. Der Preis ist immer noch um 4 Groschen pro Liter über dem Versprechen. Bei Diesel befindet sich dieser im Preisband.

Die AK erinnert: Der derzeitigen Regelung hat die AK in der Preiskommission Ende März nur zugestimmt, wenn die Mineralölwirtschaft auf freiwilliger Basis alles unternimmt, eine dauerhafte Senkung des Preisniveaus auf diesen Abstand von maximal 40 Groschen sicherzustellen.

Doppelbelastung
Die AK kritisiert schärfstens, dass Eurosuper bereits in der dritten Woche über dem 40-Groschen-Preiskorridor liegt.

Für die AK steht damit fest, dass die Mineralölwirtschaft ihre Preisverpflichtung brechen will. Wirtschaftsminister Bartenstein muss nach wochenlangem Zusehen endlich eingreifen und schnellstens dafür sorgen, dass sich die Mineralölwirtschaft an ihre Preisverpflichtung hält. Durch die geplante Vignettenpreis- und Kfz-Steuererhöhung der Bundesregierung sowie die hohen Benzinpreise werden die ArbeitnehmerInnen und PendlerInnen doppelt belastet. Das bringt weder einen volkswirtschaftlichen noch einen ökologischen Nutzen, bemängelt die AK. Angesichts des massiven Belastungspaketes der Regierung sind diese ungerechtfertigten Verteuerungen bei Benzin für die ArbeitnehmerInnen sehr unfair.

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