Sparpläne: SchülerInnen organisieren Widerstands-Bündnis

Breites SchülerInnenbündnis gründet sich - Schulstreik nur der Anfang

Wien (ÖGB). ”Einen Fünfer an Blauschwarz” geben die AktivistInnen des neugegründeten SchülerInnenbündnisses. Der Investitionsstopp an den Schulen, überfüllte Klassen, die rassistische Quote für SchülerInnen mit nichtdeutscher Muttersprache, die Abschaffung des Frauenministeriums und das Abhängigmachen des Schulsystems von privaten Geldgebern durch die so genannte "Schulautonomie”, wird vom SchülerInnenbündnis rigoros abgelehnt.

”Gemeinsam sind wir stärker”, meinen VertreterInnen des Bündnisses, das von den GPA-SchülerInnen, der KJÖ - Junge Linke und der Aktion Kritischer SchülerInnen (AKS) ins Leben gerufen wurde.

Das Bündnis ruft deswegen alle SchülerInnen auf, gemeinsam Aktionen zu planen und durchzuführen. Auch einen neuerlichen Schulstreik schließen die AktivistInnen nicht aus. Dazu findet das erste Plenum des SchülerInnenbündnisses am Montag, den 27. März 2000
um 17:30 Uhr im Kellerlokal Trappelgasse 1, 1040 Wien statt.

ÖGB, 16. März 2000 Nr. 160

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Sigrid Körbler

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