FPÖ fordert Gratis-Kinderbetreuungsplätze in Wien

Wien, (OTS) Die Wiener Freiheitlichen wollen die Familienpolitik wieder stärker in den Vordergrund stellen, erklärten Donnerstag Stadträtin Karin Landauer und Klubobmann Mag. Hilmar Kabas in einer Pressekonferenz. Die FPÖ habe den Kinderbetreuungsscheck als Ziel nicht aus den Augen verloren, dass von der Bundesregierung angekündigte Kinderbetreuungsgeld ab 2002 sei ein erster Schritt. In Wien sollten so rasch wie möglich kostenlose Kindergartenplätze angeboten werden. Die FPÖ-Politiker schätzen die Kosten dafür auf rund 400 Millionen Schilling für rund 40.000 Kinder in kommunalen und privaten Kindergärten. Kabas unterstrich, dass er diese Forderung als Anregung und Einladung zu Gesprächen mit den anderen Parteien verstanden wissen will. Eine konsensuale Lösung mit ÖVP und SPÖ erscheine durchaus möglich.

StR. Landauer unterstrich die Notwendigkeit des Kinderbetreuungsschecks und verwies auf eine Machbarkeitsstudie
für Wien, deren Endbericht im Mai bzw. Juni dieses Jahres
vorliegen werde. Schon der vorliegende Rohbericht lasse aber deutlich den Wunsch nach einem Kinderbetreuungsscheck, der erwerbsunabhängig vergeben werden müsse, erkennen. Der kostenlose Kinderbetreuungsplatz sei aber ein wesentlicher Ansatz. Landauer regte einen Kindergartengipfel an, um die Möglichkeiten und die Umsetzung dieser Initiative zu diskutieren.

In dem Pressegespräch übte Klubobmann Kabas Kritik am Wiener Bürgermeister, der sich, so Kabas, "derzeit scheinbar als Speerspitze gegen die FPÖ" verstehe. Negative Äußerungen über die FPÖ im In- und Ausland würden nur bestehende Vorurteile verstärken. Man sollte demokratische Entwicklungen akzeptieren und wieder mehr zu inhaltlichen Auseinandersetzungen zurückkehren. Insgesamt plädierte der FPÖ-Politiker für Mäßigung in der öffentlichen Diskussion. (Schluss) js/vo

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