SJ-Chef Pichler : "Solidaritätsadresse der Alt-Landeshauptmänner müßte eigentlich wegen unbekanntem Empfänger an die Absender retourniert werden".

LH. a.D. Krainer sollte sich überlegen, was diese Regierung der Steiermark an Rückschritten zumutet, bevor er sich zur Lobpreisung des Bundeskanzlers hinreißen läßt!

Wien (OTS) - Der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend
Österreich, Robert Pichler, nahm heute Donnerstag, zu der gestrigen Solidaritätsadresse für Bundeskanzler Schüssel durch die Alt-Landeshauptleute Krainer und Purtscher Stellung.

"Diese Solidaritätsadresse der Alt-Landeshauptmänner Krainer und Purtscher müßte eigentlich wegen unbekanntem Empfänger an die Absender retourniert werden. Denn wenn dem Adressaten, Attribute wie großes Verantwortungsbewußtsein oder staatsmännische Statur zugeschrieben werden, kann es sich wohl kaum um den Bundeskanzler und ÖVP-Obmann Schüssel handeln", so der Vorsitzende.

"Wo die zwei ehemaligen Größen der Volkspartei, die von ihnen attestierte staatsmännische Größe des Bundeskanzler erkannt haben wollen, ist mir etwas schleierhaft, denn mit der Realitätsverweigerung der außenpolitischen Folge= n der Regierungsbildung oder der vermißten Distanzierung von den rechtspopulistischen Rülpsern der Aschermittwochrede von Herrn Haider, kann sich der Bundeskanzler Schüssel dieses Attribut wohl kaum verdient haben", so Pichler.

"Um das Verantwortungsbewußtsein von Kanzler Schüssel kann es auch nicht wesentlich besser bestellt sein, da ich mir sonst die Verschleuderung von Staatsanteilen bei Schlüsselbetrieben, die gerade in der Steiermark für die Sicherung von Beschäftigung unerlässlich sind, nicht erklären kann", so der Vorsitzende weiter.

"LH.aD. Krainer sollte sich überlegen, was diese Regierung der Steiermark an Rückschritten zumutet, bevor er sich zur Lobpreisung des Bundeskanzler hinreißen läßt. Das Abgehen vom Bau des Semmeringbasistunnels, die ideologisch mutwillige Gefährdung von Arbeitsplätzen durch einen Privatisierungswahn, der seit Frau Thatcher seines gleichen sucht, bringt den Wirtschaftsstandort Steiermark gehörig unter Druck", so Pichler.

"Die jetzige Landeshauptfrau Klasnic sollte sich jedenfalls nicht wundern, wenn in den nächsten Tagen diese Solidaritätsadresse, welche ja über Ihr Büro versendet wurde, wegen unbekanntem Empfänger retourniert würde. Vielleicht wacht die Frau LH. Klasnic ja dann auf und erkennt welchen Schaden diese Bundesregierung für die Steiermark bedeutet", so der Vorsitzende abschließend.

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