Graf: Audimax-Besetzung zeigt wahres Gesicht der Veranstalter

RFS-Vertreter wurde gewaltsam von Hörerversammlung ausgeschlossen

Wien, 2000-03-16 (fpd) - Der freiheitliche Wissenschaftssprecher und Obmann des parlamentarischen Wissenschaftsausschusses, Dr. Martin Graf, verurteilte heute die Besetzung des Audimax an der Universität Wien aufs Schärfste. ****

"Hier wird einmal mehr marxistische Allgemeinpolitik auf dem Rücken der Studierenden betrieben", so Graf. Zudem sei das sogenannte Aktionskomitee auch gar nicht berechtigt, für die Mehrheit der Studierenden zu sprechen, denn diese habe sich bekanntlich gegen einen solchen Streik ausgesprochen. Dies zeigten etwa die ablehnenden Stellungnahmen der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) und auch einzelner Studentenfraktionen. Somit habe der Streik keinerlei Legitimation. Nun seien der Rektor und die Professorenschaft aufgerufen, einen ordnungsgemäßen Ablauf an der Uni Wien sicherzustellen.

Schockiert zeigte sich Graf auch über den Umstand, daß bei der gestrigen Hörerversammlung im Audimax der Bundesgeschäftsführer des Ringes Freiheitlicher Studenten (RFS), Andreas Trammer, gewaltsam von der Veranstaltung entfernt worden sei. Als Trammer sich an der öffentlichen Diskussion, so wie im Vorfeld von den Veranstaltern angekündigt, beteiligen wollte, wurde er unter Gewaltanwendung vom Audimax verwiesen. "So sieht also das Demokratieverständnis und der Umgang mit Andersdenkenden aus", kritisierte Graf die Veranstalter. Dieser extremistischen Splittergruppe sei jedes Mittel recht, um Studierende mit einer anderen Meinung mundtot zu machen.

Alle konstruktiven Kräfte seien nun gefordert, damit diese Situation nicht eskaliere. "Jedenfalls soll klar gestellt werden, daß die Mehrheit der Studierenden mit der Vorgehensweise dieser Chaotentruppe in keinster Weise einverstanden ist", so der freiheitliche Wissenschaftssprecher abschließend. (Schluß)

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