Westautobahn erhält neue Anschlussstelle in Oed

LH Pröll: Ortsentlastungen und bessere Anbindung des Ybbstales

St.Pölten (NLK) - Nach Loosdorf, wo im September des Vorjahres Baubeginn war, wird nun in Oed im Bezirk Amstetten eine weitere Anschlussstelle an die Westautobahn errichtet: Mit der neuen Anschlussstelle sollen vor allem die Ortskerne von Oed und Ludwigsdorf vom Schwerverkehr entlastet und das Ybbstal besser an das hochrangige Straßennetz angebunden werden, so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der am kommenden Montag, 20. März, den Spatenstich für dieses Bauvorhaben vornehmen wird. Auch auf der Bundesstraße 1 ist nach Fertigstellung mit einer spürbaren Verkehrsentlastung zu rechnen. Der Bau der Anschlussstelle ist gleichzeitig Teil eines Gesamtkonzeptes für den weiteren, rund 20 Kilometer langen dreispurigen Ausbau der Westautobahn (plus Pannenstreifen) bei Strengberg und Haag. Im Zuge dieses Ausbaues wird die Westautobahn auch generalsaniert. Derzeit laufen die Bauvorbereitungen, die eigentlichen Bauarbeiten beginnen nach Ostern.

Für den Bau der Anschlussstelle, die rund 30 Millionen Schilling kostet, wird die bestehende Brücke über die Landeshauptstraße 84 genützt. Die Landesstraße 6227 wird aufgelassen und für den Bau der Rampe in Richtung Wien verwendet. Die Anbindung an die Bundesstraße 1 und an die Landeshauptstraße 84 erfolgt über einen sogenannten T-Knoten mit Linksabbiegespuren. Die Rampen sind jeweils 5 Meter breit. Auch eine Hauptmautstelle für die künftige Lkw-Maut wird hier errichtet. Die gesamten Bauarbeiten dauern rund ein Jahr. Insgesamt werden in die Generalerneuerung der Westautobahn, die Teil des 15 Milliarden Schilling-Ausbaupaketes für Niederösterreichs Straßen ist, in die Hauptmautstelle und in die Anschlussstelle Oed rund 300 Millionen Schilling investiert.

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