Martin Faißt: "Streik muß letzte Option bleiben!"

250 Studierende konnten Prüfung im AudiMax nicht absolvieren

Wien (OTS)- Streik kann und darf nur eines der letzten Mittel einer wirklichen Interessenvertretung sein. Durch die auf der Uni Wien durchgeführte Aktion wird den Demonstrationen, die zum Teil auch von den Studierenden ausgegangen sind, ihre Wirkung genommen. Streiken nur um des Streikens willen kann nicht das Ziel sein, wenn dann müssen klare Inhalte und Ziele formuliert werden. Die ÖH sieht den Streik als absolute Notoption für den Fall, dass es zu massiven Einschnitten im Bildungs- und Sozialbereich kommt. Für oder gegen die Regierung zu sein ist eine Entscheidung des Einzelnen, auch die Entscheidung dagegen zu demonstrieren. "Wer garantiert bei einer solchen Entscheidung im AudiMax den Rückhalt der Studierenden ?" fragt Martin Faißt, ÖH -Vorsitzender.
"Wer entscheidet hier eigentlich ? Alle anwesenden Fraktionen der ÖH haben sich gegen diese Aktion ausgesprochen - dennoch wurde ein undemokratischer "Beschluss" irgendwie herbeigeführt."

Die Uni sind wir alle, durch Versammlungen darf es auf keinen Fall dazu kommen, dass sich die Studierenden dadurch selber schaden. Am Mittwoch abend konnten 250 Psychologiestudenten ihre Prüfung im AudiMax der Uni Wien aufgrund der Versammlung nicht absolvieren. Dies ist nicht mit einem Befürchtung gegenüber Sozialabbau vereinbar, weil dadurch der Bezug von Familien- und Studienbeihilfe gefährdet sind. "Wer kann dies den Psychologiestudierenden erklären ?" so Martin Faißt ÖH Chef.

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