Grüne kritisieren unerträglichen Umgang des ORF mit Opposition

'Österreich-Gespräch' ohne Grüne im Studio - Stellvertretung Van der Bellens nicht akzeptiert

Wien (OTS) "Der Umgang des ORF mit der Opposition ist unerträglich", kritisiert heute die Bundesgeschäftsführerin der Grünen, Michaela Sburny, anläßlich der Kalamitäten rund um das heute stattfindende 'Österreich-Gespräch'. Der ORF war nämlich nicht bereit, anstelle des in Paris weilenden Bundessprechers Alexander Van der Bellen dessen Stellvertreterin, die stv. Klubobfrau, Madeleine Petrovic, zu diesem Gespräch einzuladen.

"Es ist absurd, daß ausgerechnet jene vom ORF nun zurückgewiesen werden, die als einzige österreichische Politiker bisher in Kontakt mit französischen Politikern treten konnten und sich in Frankreich massiv für die Interessen Österreichs stark machen. Es ist bezeichnend für die Stimmung nach dem Regierungswechsel, daß der ORF zu einem 'Österreich-Gespräch' lädt, das zum Ziel hat, die Situation im Lande und die Position Österreichs innerhalb der EU auszuloten, und dann genau jene nicht live zu Wort kommen läßt, die sich im Ausland für dieses Land stark machen und die im Gegensatz zu den Mitgliedern der Bundesregierung dort auch auf bilateraler Ebene empfangen werden", so Sburny.

"Nicht nur, daß der ORF je zwei Regierungsvertreter eingeladen hat und nur jeweils einen Oppositionsvertreter, akzeptiert er jetzt nicht einmal eine gewählte Stellvertreterin. Das riecht förmlich nach vorauseilendem Gehorsam gegenüber der Regierung. Diese Vorgangsweise ist völlig unakzeptabel", schließt Sburny.

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