Textilindustrie: 1,9 Prozent mehr Lohn für 12.000 ArbeiterInnen

Wien (ÖGB/TBL). Einigung erzielten die VertreterInnen der Gewerkschaft Textil, Bekleidung, Leder (TBL) und des Unternehmerverbandes über die heurige Lohnerhöhung für die Arbeiterinnen und Arbeiter in der österreichischen Textilindustrie:
Für 12.000 Beschäftigte gibt es ab 1. April 2000 eine Lohnerhöhung um 1,9 Prozent.++++

Mit Geltungsbeginn 1. April 2000 werden die kollektivvertraglichen Mindestlöhne um 1,9 Prozent, die Ist-Stundenlöhne um 1,6 Prozent erhöht. Die Erhöhung erfolgt wie schon in den Vorjahren nach zwölf Monaten.

Bereits im Vorjahr wurde überdies vereinbart, dass das Weihnachtsgeld für ArbeiterInnen, die vor dem Dezember 2000 ihr zweites Arbeitsjahr vollenden - so wie in den meisten anderen Branchen - einen vollen Monatsverdienst beträgt. In den ersten zwei Arbeitsjahren gebührt in dieser Branche allerdings auch heuer lediglich eine Sonderzahlung im Ausmaß von drei Wochenlöhnen.

"Mit diesem Kompromiss haben die Sozialpartner in der Textilindustrie bewiesen, dass sie auch unter den derzeitigen schwierigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen in der Lage sind, zu vernünftigen Lösungen zu finden", lobte der Zentralsekretär der Textilgewerkschaft, Claus Bauer, das sachliche Verhandlungsklima. (ew)

ÖGB, 15. März 2000 Nr. 153

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