LIF-Hecht: Ederers Untätigkeit gefährdet Tausende Arbeitsplätze

Wiener Wirtschaftsbeirat legt ernüchternde Ergebnisse vor

Wien (OTS) "Wenn die erste Leistung des Wirtschaftsbeirates die ist, die zurückhaltende Haltung Wiens bei der Unterstützung von Fachhochschullehrgängen mit einer Untersuchung zu rechtfertigen, dann sollte sich dieser am besten sofort wieder auflösen", übte Gabriele Hecht, Klubvorsitzende des Liberalen Forums Wien, massive Kritik an den heute präsentierten Ergebnissen des Wiener Wirtschaftsbeirates. Die Zurückhaltung auch noch damit zu begründen, dass die vorhandenen Lehrgänge mit den zur Verfügung stehenden Mittel ohnehin bestritten werden konnten, sei nicht nur lächerlich, sondern gefährde auch den Wirtschaftsstandort Wien.

"Wenn Finanzstadträtin Ederer zugibt, dass es für Fachhochschullehrgänge bisher seitens der Stadt Wien im Wesentlichen keine finanzielle Unterstützung gegeben habe und sich diese trotz des großen Bedarfs sehr gut entwickelt hätten, so ist dies ein Offenbarungseid für langjährige Untätigkeit", sagte Hecht. Vielleicht sei Ederer und dem Wirtschaftsbeirat entgangen, dass es in Wien einen eklatanten Mangel an Fachhochschullehrgängen gebe, vor allem im Bereich Informationstechnologie. "Die angekündigten 150 Millionen Schilling für die nächsten vier Jahre sind ein Armutszeugnis für die Wiener Technologiepolitik. Mindestens 20.000 hochwertige Arbeitsplätze können in Wien durch das jahrelange Zögern nicht besetzt werden, weil es keine ausgebildeten Fachkräfte im Bereich Informationstechnologie gibt", so Hecht. Dass es Finanzstadträtin Ederer auch noch wage, davon zu sprechen, dass die Stadt Wien mir ihrer zurückhaltenden Haltung Recht gehabt habe, schlage dem Fass allerdings den Boden aus.

Die Liberalen fordern eine sofortige Bedarfserhebung für Fachhochschullehrgänge in den Bereichen Informationstechnologie, Telekommunikation und Neue Medien, die für die Genehmigung durch den Fachhochschulbeirat notwendig ist. Damit die ersten Fachhochschullehrgänge in diesen Bereichen bereits im Herbst dieses Jahres ihren Betrieb aufnehmen können, müsse ein Sofortmaßnahmenpaket geschnürt werden, forderte Hecht. "Wir stellen uns dafür ein Budget von mindestens 150 Millionen Schilling jährlich vor, das über die Privatisierung von Gemeindevermögen finanziert werden soll", so Hecht abschließend.

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