ARBÖ: Bezahlung einer Organstrafverfügung

Begleichung einer Strafverfügung aus dem Ausland

Wien (ARBÖ) - Die Zahlungsmodalitäten für die Begleichung einer Organstrafverfügung wurden wesentlich verbessert und erweitert. Es ist ab sofort möglich den Strafbetrag auch mittels Überweisung zu bezahlen. Trotzdem muss man genau aufpassen, dass die Einzahlung
in neuer Form auch wirklich klappt. Die ARBÖ-Verkehrsjuristen informieren darüber. Weiters geben sie auch Auskunft, ob auch eine im Ausland begangene Verwaltungsübertretung in Österreich verfolgt werden kann.

Seit 1.1.00 kann man eine Organstrafverfügung innerhalb von
zwei Wochen auch mittels Überweisung auf das Konto der Behörde bezahlen. ARBÖ-Verkehrsjuristin Mag. Renate Göppert: "Wichtig dabei ist allerdings, dass der Überweisungsauftrag die richtige Identifikationsnummer des Beleges enthält und der Strafbetrag dem Konto der Behörde fristgerecht gutgeschrieben wird. Sollten sie dies nicht tun, so gilt die Zahlung als verweigert. Die Folge
davon ist, dass ein Verwaltungsstrafverfahren eingeleitet wird."

Übrigens: Immer wieder kommen Anfragen, ob auch eine im Ausland begangene Verwaltungsübertretung in Österreich verfolgt werden kann. Dazu die ARBÖ-Verkehrsjuristin: "Derzeitige Stand ist, dass es nur mit der Bundesrepublik Deutschland ein sogenanntes Vollstreckbarkeitsübereinkommen gibt. In näherer Zukunft wird es ein Übereinkommen der EU-Staaten geben, welches vorsehen wird,
dass Verkehrssünder im jeweiligen Heimatstaat auch für Strafen im 'Ausland' in die Tasche greifen müssen."

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