"Wenn Getränke Luxus werden...

Wien (OTS) - Der Obmann der Sektionen Tourismus und Freizeitwirtschaft des Freien Wirtschaftsverbandes, Komm.-Rat Hans PULAS, kommentierte die Reaktion der Bundesregierung auf das EuGH-Urteil zur Getränkesteuer als weiteren Beweis für die Hemmunslosigkeit des Kabinetts Schüssel. Zwei weitere Steuersätze, die zu einer 30-prozentigen Luxusgetränkesteuer führen, seien ein noch nicht dagewesener Griff in die Taschen der Gastronomie. Dadurch würden, so Paulas, nach der Überteuerung des Standortes Österreich durch die Vignettenpolitik, die Strompreiserhöhungen und vor allem den nicht mehr wiedergutzumachenden Imageschaden des Urlaubslandes Österreich weitere Nachteile der Konkurrenzfähigkeit leichtfertig erzwungen.

Die neue Regelung zöge eine nachträgliche effektive Preiserhöhung für die Konsumenten nach sich, Lohnverluste der Bediensteten im Gastgewerbe, die neue Forderungen absehbar machten, und nütze in erster Linie den Steuerberatern, die für einige Zeit ausgesorgt hätten, insbesondere für den Fall, dass die neuen Belastungen wiederum keinen Bestand vor dem Europäischen Gerichtshof haben sollten.

Dass die betroffenen Sektionen des Wirtschaftsbundes nach jahrzehntelangen Forderungen gegen bisher geltendes Unrecht den nunmehrigen Etikettenschwindel nicht ebenso vehement bekämpfen, sei erstaunlich, aber erwartbar gewesen. "Schüssel hat seinen Überblick schon als Aussenminister verloren, sonst wären wir heute nicht wo wir stehen.", meinte Paulas "Es ist bedauerlich, dass er ihn als Regierungschef ebensowenig findet."

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Freier Wirtschaftsverband Österreich
Wiedner Hauptstraße 57 A-1040 Wien
Tel. 01 50 121 - 26 Fax 01 50 121 - 20
e-mail: selbst@wirtschaftsverband.at
www.wirtschaftsverband.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FWV/OTS