Altersteilzeit: Nahtloser Übergang in die Pension muss sichergestellt werden!

Linz (AKO) Mit dem Pakt für ältere Arbeitnehmer, vor allem mit den beiden Altersteilzeit-Modellen, ist ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung der Altersarbeitslosigkeit gelungen. Doch die Pläne der neuen Regierung drohen diesen Erfolg wieder zunichte zu machen, kritisiert die Arbeiterkammer.

Bereits im vergangenen Herbst hat die Arbeiterkammer Oberösterreich ihre potentiell betroffenen Mitglieder in einer groß angelegten Informations-Kampagne über die neuen Regelungen informiert. Das Interesse war gewaltig: Tausende Exemplare der umfangreichen Broschüre "Der Pakt für ältere Arbeitnehmer" waren binnen weniger Tage vergriffen, rund 1.500 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nahmen die Gelegenheit war, sich bei Abend-Veranstaltungen in Linz, Wels, Steyr, Ried, Vöcklabruck und Freistadt über die neuen Bestimmungen zu informieren. Eine dritte Auflage der oben genannten Broschüre ist übrigens bereits in Arbeit.

Da nun auch die entsprechenden Durchführungs-Richtlinien für die Altersteilzeit vorliegen, hat die AK ihren älteren Mitgliedern neuerlich ein Schreiben mit einem entsprechenden Info-Falter geschickt. Seitdem laufen die Telefone heiß. Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fordern die angebotenen Musterverträge an, aber noch viel mehr machen ihrer Verzweiflung und Verunsicherung Luft: Denn die Reglungen für die Altersteilzeit, die erst mit 1. Jänner 2000 in Kraft getreten sind, könnten durch die geplante Pensionsreform zur Makulatur werden.

Die Arbeiterkammer hat maßgeblich zum Zustandekommen dieser Modelle beigetragen. Jetzt wackelt sogar dieser Teilerfolg. "Mit ihren überfallsartigen und unsozialen Eingriffen in das Pensionssystem hat die Regierung bereits viel Schaden angerichtet. Jetzt geht es um Schadensbegrenzung", sagt dazu Arbeiterkammer-Präsident Hubert Wipplinger. Die Arbeiterkammer fordert daher als ersten Schritt, dass zumindest einmal die Regelungen für die Altersteilzeit außer Frage gestellt werden. Ein nahtloser Übergang von der Altersteilzeit in die Pension muss sichergestellt werden.

"Wir sind mit den Sorgen der Arbeitnehmer tagtäglich konfrontiert. Unsere Expertinnen und Experten telefonieren täglich mit Dutzenden verzweifelten und verunsicherten Menschen. Wir fordern daher die Regierung auf, ihre unsozialen Pensionspläne zu revidieren!", so Wipplinger.

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