Studie der Donau-Universität Krems über Gebäudesanierungen

Niederösterreich hat das größte Sanierungspotenzial

St.Pölten (NLK) - Österreichweit stehen 1,5 Millionen Wohneinheiten mit einem Investitionsvolumen von 350 bis 450 Milliarden Schilling zur Sanierung an. Mehr als 20 Prozent dieses Sanierungspotenzials befindet sich in Niederösterreich. Zu diesen Erkenntnissen kam eine Studie der Donau-Universität Krems, die sich neben dem Sanierungspotenzial auch mit den damit verbundenen Energieeinsparungen beschäftigte. Für Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop bestätigt diese Studie den Weg Niederösterreichs, künftig verstärkt die Sanierung zu fördern. Prokop: "Im Vorjahr wurden erstmals mehr Altbauen (10.900 Wohneinheiten) als Neubauten (9.800) gefördert." Niederösterreich liege damit wesentlich über der derzeitigen durchschnittlichen Erneuerungsrate von rund einem Prozent. Mehr als 70 Prozent des Sanierungspotenzials in Niederösterreich stellen die Einfamilienhäuser dar. In diesem Zusammenhang erinnerte Prokop auch an die 1998 eingeführte Förderung für Heizkesseltausch und Fernwärmeanschluss sowie Öko-Eigenheimförderung, die eine weitere Ökologisierung der Wohnbauförderung in Niederösterreich darstellen. Zudem rechnet sie damit, dass in Niederösterreich mittelfristig weniger als 7.000 neue Wohnungen pro Jahr benötigt werden. Prokop: "In den letzten 20 Jahren wurden in Niederösterreich 387.000 Wohneinheiten mit Hilfe der Wohnbauförderung des Landes errichtet."

Die volle Ausschöpfung des Sanierungspotenzials würde nicht nur zigtausende Arbeitsplätze im Bau- und Baunebengewerbe sichern, auch die durchschnittlichen Heizkosten könnten pro Jahr und Haushalt um 4.000 bis 5.000 Schilling gesenkt werden, zeigten sich der Generaldirektor der s Bausparkasse, Josef Rapp, und der Leiter der Zentrums für Bauen und Umwelt an der Donau-Universität Krems, Mag. Gerhard Schuster, überzeugt. Gleichzeitig würden mit Sanierungen und energietechnischen Verbesserungen auch der CO2-Ausstoss reduziert und ein wesentlicher Beitrag zur Erreichung des Kyoto-Zieles gesetzt.

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