Gastgewerbe: "Getränkesteuer neu" unerhört

Hinterleitner befürchtet noch größere Wettbewerbsverzerrung

Wien(PWK) "Der Vorgeschlagene 10-prozentige Zuschlag zur Mehrwertsteuer auf alkoholische Getränke als "Getränkesteuer neu" ist für die Gastronomie unerhört", stellt der Vorsteher des Fachverbandes Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich, Komm.Rat Helmut Hinterleitner anlässlich der Forderung des Städte- und Gemeindebundes fest. "Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes über die Abschaffung der Getränkesteuer hat endlich eine Wettbewerbsgleichheit in Europa hergestellt und darf nicht wieder durch unüberlegte Schnellschüsse zu einer noch größeren Wettbewerbsverzerrung als je zuvor führen", ist Hinterleitner empört.

Es wird eine noch größere Belastung der Branche mit der "Getränkesteuer neu" und der Abrechnungsbürokratie befürchtet. Angesichts der ungünstigen Ertragslage des heimischen Gastgewerbes ist dieses neue Finanzierungsmodell eine maßlose Idee der Gemeinden zu Lasten der Tourismuswirtschaft.
"Der Weg zu einer modernen Gemeindefinanzierung bedeutet Aufbruch und Innovation und darf nicht über ausgetretene Pfade führen", fordert der Vorsteher des Fachverbandes Hotellerie, Hans Melcher. Die Gemeinden sollten endlich lernen, dass Budgetsanierungsmaßnahmen auch auf der Ausgabenseite erfolgen können. (pt)

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