AK Tumpel: "Wien braucht Fachhochschulen"

Nur 1.000 von 2.600 Bewerbern können derzeit aufgenommen werden

Wien (OTS) AK Präsident Herbert Tumpel fordert den raschen Ausbau der Fachhochschulen in Wien. Denn an den Wiener Fachhochschulen herrscht Platzmangel: Im Herbst 1999 kamen auf einen freien Studienplatz rechnerisch 2,6 Bewerber, mussten 1.600 abgewiesen werden. Auch der Bedarf der Wiener Wirtschaft spricht für den raschen Ausbau der Fachhochschulen in Wien, so Tumpel heute, Dienstag. Dringend nötig seien neue Studienangebote in den Bereichen Informationstechnologie und Medien, Telekommunikation, Logistik, Medizintechnik. Die Stadt Wien muss die Entwicklung von Fachhochschul-Studien gerade hier fördern, verlangt Tumpel. Sie soll einen Beirat einrichten, der die Technologiekonzepte der Stadt und die Bedürfnisse der Studierenden mit den Plänen zur Fachhochschul-Entwicklung in Einklang bringt. ****

2.600 BewerberInnen haben im Herbst in Wien einen Fachhochschul-Studienplatz gesucht - nur 1.000 konnten aufgenommen werden. "Das ist zu wenig", kritisiert AK Präsident Herbert Tumpel. "Die Studierenden brauchen gute Ausbildung für Zukunftsberufe, die Zukunftsbranchen suchen praxisnah ausgebildete Fachkräfte." Nur ein Beispiel: Österreichweit kann die Softwareindustrie derzeit viele Tausende Arbeitsplätze für EDV-Fachleute nicht besetzen -ausgerechnet in Wien gibt es noch immer keine Fachhochschule für Software-Entwicklung.

Die Stadt Wien hat für die Förderung der Entwicklung neuer Fachhochschul-Studien in den nächsten Jahren erhebliche Budgetmittel reserviert. Dieses Geld soll gezielt für den Aufbau von Studiengängen in den Bereichen Informationstechnologie und Medien, Telekommunikation, Logistik, Medizintechnik verwendet werden, verlangt Tumpel. Denn gerade hier sieht die Stadt nach eigenen Plänen gute Chancen für die Ansiedlung und den Ausbau von Betrieben. Nötig sei überdies ein Beirat, der die Technologiekonzepte der Stadt und die Bedürfnisse der Studierenden mit den Plänen zur Fachhochschul-Entwicklung in Einklang bringt.

Begonnen werden soll auch mit der geplanten Umwandlung der Sozialakademien in Fachhochschulen - damit könnte der Frauenanteil an den Studien-AbsolventInnen mit Fachhochschul-Ausbildung (derzeit nicht einmal ein Drittel) gesteigert werden.

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