Brauner präsentiert das neue Lebensmittel- und Ernährungsservice

Konsumentenkontakt um 100 Prozent auf über 5.800 gesteigert

Wien, (OTS) Konsumentenstadträtin Mag. Renate Brauner berichtete am Dienstag im Bürgermeister-Pressegespräch über neue Initiativen und Informationen zum Thema Lebensmittel und
Ernährung. Brauner stellte dabei das Konzept der erweiterten Servicestelle der Lebensmitteluntersuchungsanstalt der Stadt Wien unter dem neuen Namen "Wiener Lebensmittel- und Ernährungsservice" vor. Damit reagiere die Stadt, so Brauner, auch auf den
gestiegenen Bedarf nach persönlicher Beratung und Dienstleistung.

Die empirische Grundlage für diesen Schritt liefern, so Brauner, Daten des jüngst publizierten ersten Teils des Wiener Konsumentenmonitors. So ist die Vorgänger-Servicestelle "Wiener Lebensmittelberatung" bereits bei 58 Prozent der WienerInnen bekannt, jedoch nur von jeder/m 20sten auch tatsächlich schon in Anspruch genommen worden. Und nota bene: 89 Prozent meinen, dass sich die Stadt mehr um Lebensmittelqualität kümmern soll, weitere 80 Prozent wollen die gesunde Ernährung im Vordergrund gerückt sehen - beides, wie die empirische Sozialforschung weiß, sensationell hohe Werte. Brauner: "Diesem Wunsch wollen wir nun
ein gutes Stück entgegenkommen."****

"Gut beraten": pro Jahr über 5.800 Kontakte unter Tel. 4000-8038

Wegen Erfolges verlängert, könnte man nun die Motivation für die personelle und inhaltliche Verbesserung in der
Beratungsleistung der MA 38 nennen. Gemessen an den Kontakten hat das Lebensmittel- und Ernährungsservice von Jahr zu Jahr enormen Zuspruch erfahren. Waren es 1997, 2.183 KundInnen, die sich Infos geholt haben, erhöhte sich dies im Folgejahr auf 3.005. Ein Jahr später, in Folge der erfolgreichen Publikumsaktion Wien ist Wellness, wurde ein Plus um fast 100 Prozent auf 5.805 Kontakte verzeichnet.

Das überwiegende Interesse der Bevölkerung richtete sich dabei auf Fragen rund um Lebensmittel, sei, dass die richtige Lagerung von Gemüse im Kühlschrank, die ungenügende Kennzeichnung der Mindesthaltbarkeit auf Milchprodukten oder einer unverständlichen E-Nummer auf dem verpacktem Majonäsesalat. Einer der dringendsten Themenstellungen war auch im vergangenen Jahr wieder der "Dauerbrenner" Gentechnik. Hier greifen verunsicherte
und beunruhigte KonsumentInnen sehr oft zum Telefonhörer.

Daneben hat sich ein immer stärker werdendes Informationsbedürfnis zu den Themenbereichen Gesundheit und Ernährung und Diäten herauskristallisiert. Hier nun hakt die neue Beratung ein: Ab sofort wird das Informationsspektrum v.a. im Bereich Ernährung und Diätetik durch die Mitarbeit einer Ernährungswissenschafterin erweitert. Das Corporate Design wurde
im Rahmen "eines Jahresservice runderneuert".

Fünf erfahrene MitarbeiterInnen des "Wiener Lebensmittel- und Ernährungsservice" stehen den KonsumentInnen ab sofort in der Zeit von Montag bis Freitag 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr und Samstag von 7.00 Uhr bis 15:00 Uhr telefonisch unter der kurzen und bereits voll akzeptierten Helpline 4000-8038, im Internet unter
www.wien.at/ma38/ oder per email: lb@ma38.magwien.gv.at oder für persönliche Beratungen in der Lebensmitteluntersuchungsanstalt der Stadt Wien; MA 38, Henneberggasse 3, 1030 Wien mit Rat und Tat zur Seite.

Aktiver Konsumentenschutz: Beratung dort wo die KundInnen sind

Das ausgeweitete Konzept bei der Beratung und Betreuung von KundInnen geht hier noch mehrere Schritte weiter. Bei etlichen öffentlichen Veranstaltungen und Events werden die ExpertInnen der MA 38 heuer den Beratungskontakt mit den KonsumentInnen suchen.
Etwa am kommenden Wochenende, 17. und 18. März, in einem gemeinsamen Stand mit der Wiener Gesundheitsberatung beim Ö1 Radiodoktor im Rathaus. Oder bei der Publikumsmesse Florist 2000
im Mai, der Gartenbaumesse in Tulln im August 2000 oder auch den beliebten Konsumententagen des Marktamtes im Herbst 2000.

Parallel dazu, wie Brauner erklärt, plant das Lebensmittel-und Ernährungsservice ab Mitte des Jahres 2000 eine interdisziplinär angelegte Veranstaltungsreihe rund um die Themenstellung "Ernährung in der Schwangerschaft", "um hier
unseren Erfahrungen über Informationsdefizite über Ernährungsfragen in der Schwangerschaft zielgerichtet entgegenzuwirken. Um eine breitestmögliche Themenpalette zu erreichen, das vorhandene Know How in der Stadt zu bündeln, wollen wir zu diesem Projektvorhabens auch die MitarbeiterInnen des Frauengesundheitszentrums FEM, der Wiener Gesundheitsberatung bis hin zum Wiener Integrationsfonds herzlich einladen", gibt Brauner die Zielrichtung vor.

Umgesetzt werden soll dieser Schwerpunkt mit einer Fülle von Instrumenten wie etwa interkulturellen Schulungen von Schwangeren, mit Infomaterialien, der Weiterbildung von Hebammen und SozialpädagogInnen bis hin zu einem abschließenden wissenschaftlichen Symposium. (Schluss) wb/

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