LR Knotzer: Landesregierung beschließt Wohnbauschwerpunkte für 1. Halbjahr 2000

Wohnbauförderung stellt weiterhin wichtigen Konjunkturmotor dar, Kürzungen dürfen nicht hingenommen werden

St. Pölten, (SPI) - "Der Bedarf im kommunalen Wohnbau in Niederösterreich ist ungebrochen. Heute beschloß die NÖ Landesregierung gemäß des Vorschlages der Wohnbaubeiratssitzung vom gestrigen Montag die Förderung von 8.212 Wohneinheiten mit einem Gesamtfördervolumen (Darlehen und Zinszuschüsse) von rund 1,65 Milliarden Schilling. Auf den kleinvolumigen Wohnbau - Eigenheime, Althaussanierung, Dorferneuerung - entfallen rund 843 Millionen Schilling, auf den großvolumigen Wohnbau - Neubau und Sanierung von Mehrfamilienhäusern - rund 744 Millionen Schilling. Weiters gewährt das Land Zinszuschüsse im Ausmaß von rund jährlich 65 Millionen Schilling", informiert Wohnbaulandesrat Fritz Knotzer über den Beschluss.****

"Dies zeigt ganz klar, dass man in NÖ weder von einem Überangebot, noch von einem sinkenden Bedarf in Sachen Wohnbau sprechen kann. So wurden im Jahr 1998 18.850 Wohneinheiten bewilligt, im Jahr 1999 waren es bereits 20.752. Dies ergibt im Neubaubereich eine Steigerung von 5,48 %, im Bereich der Sanierung von 14,61 %. Auch für das Jahr 2000 ist ein entsprechender Mehrbedarf zu erwarten, vor allem im Althaussanierungsbereich zeigt sich ein großer Nachholbedarf. Kürzungen der Wohnbauförderungsmittel des Bundes sind für NÖ daher strikt abzulehnen, wir werden auch im Zuge der bevorstehenden Finanzausgleichsverhandlungen keine Abstriche hinnehmen", so LR Fritz Knotzer weiter.****

Eine weitere Zielsetzung wird es sein, Wohnen im allgemeinen billiger zu gestalten. Günstiger Wohnraum für die Jugend und Jungfamilien, Wohnungen, die nach den letzten Erkenntnissen, beispielsweise des Energiesparens, ausgestattet sind und damit den Familien Kosten sparen helfen und finanzielle Unterstützungen und Hilfeleistungen gemäß dem sozialen Bedarf der Wohnungswerber sind dabei die Eckpfeiler der Wohnbaupolitik in Niederösterreich. Damit sollen nicht nur neue Wohnungen geschaffen und Arbeitsplätze gesichert werden, sondern auch unzählige kultur- und industriehistorisch wertvolle Bauten erhalten bleiben. "Mit der Revitalisierung der Ortskerne fließen Wohnbaumittel in die Herzen der Städte und Dörfer und sorgen damit für die Bewahrung der Schönheit unserer Gemeinden", so LR Fritz Knotzer abschließend.
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