In NÖ werden fünf gefährliche Eisenbahnkreuzungen entschärft

LH Pröll: Maßnahmen im Interesse der Verkehrssicherheit

St.Pölten (NLK) - Das Land Niederösterreich und die ÖBB haben kürzlich ein Übereinkommen unterzeichnet, das die Verbesserung von Sicherungseinrichtungen an fünf gefährlichen Eisenbahnkreuzungen in Niederösterreich vorsieht. "Mit dieser Vertragsunterzeichnung wurde nicht nur die finanzielle Grundlage zum Umbau von fünf unfallträchtigen Eisenbahnkreuzungen geschaffen, sie ermöglicht auch eine rasche und unbürokratische Umsetzung dieser Maßnahmen im Interesse der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer", so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. Konkret handelt es sich um folgende Eisenbahnkreuzungen:
Eisenbahnkreuzung mit der Landesstraße 2083 in Guntramsdorf (Bahnverbindung Wien - Felixdorf)
Eisenbahnkreuzung mit der Landeshauptstraße 137 in Bad Fischau (Bahnverbindung Bad Fischau - Wöllersdorf)
Eisenbahnkreuzung mit der Landeshauptstraße 13 in Bockfließ (Bahnverbindung Stammersdorf - Groß Schweinbarth)
Eisenbahnkreuzung mit der Landeshauptstraße 5 in Leopoldsdorf (Bahnverbindung Siebenbrunn - Engelhartstetten)
Eisenbahnkreuzung mit der Landeshauptstraße 12 in Auersthal (Bahnverbindung Obersdorf - Groß Schweinbarth)

Alle fünf Eisenbahnkreuzungen werden im Zeitraum zwischen 2000 und 2002 mit zuggeschalteten Lichtzeichenanlagen ausgestattet. Das Land Niederösterreich übernimmt die Errichtungskosten von 13,8 Millionen Schilling, wobei der Betrag im Sinne der Vereinbarung und der baulichen Umsetzung in drei Raten überwiesen wird. Die Arbeiten werden von den ÖBB durchgeführt, die auch die Erhaltungskosten der technischen Sicherungsanlagen übernehmen. Durch den Wegfall der Gemeinkostenzuschläge der ÖBB für die Planungsleistungen sowie der Umsatzsteuer kommt es auch zu einer deutlichen Reduktion der Herstellungskosten.

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