Unternehmen nehmen e-business sehr wichtig - aber sie können sich keine Fehler erlauben

Wien (OTS) - Um erfolgreich in der digitalen Wirtschaft agieren zu können, müssen Unternehmen ihr Geschäft nach neuen Regeln ausrichten. Die Konkurrenz ist nur mehr einen Mouseklick entfernt. Der Marktplatz des e-business kennt keine physischen und historischen Grenzen und hat keinen Respekt vor lang etablierten Geschäftsbeziehungen. Das beste Produkt bzw. die beste Leistung wird zu einem transparenten Preis verlangt. Man ist nicht gewillt, durch Administration lange warten zu müssen. Lieferung und Service werden sofort verlangt!

Es ist eine Tatsache, dass das Internet zu einem "Marktausgleicher" geworden ist, der es kleineren, aufstrebenden Unternehmen ermöglicht, mit Großbetrieben zu konkurrieren. Viele wollen viel Zeit und Ressourcen investieren, um den Einstieg in diesen Marktplatz möglichst optimal zu schaffen. Das ergibt eine von MORI (Market Opinion Research International) durchgeführte und von INTENTIA in Auftrag gegebene Studie unter Klein- und Mittelbetrieben in Europa und in den USA.

Während die detaillierten Ergebnisse im laufe der nächsten Zeit in einem umfangreichen Bericht publiziert werden, zeigt eine zusammenfassende Auswertung, dass der Handel über das Internet zu einem großen Teil des Einkommens vieler Firmen beitragen wird. Im Gegensatz zur herrschenden Meinung liegt Europa bei e-business-Anwendungen nicht mehr weit hinter den USA zurück.

Die Untersuchung fasst zusammen, dass "e-sales" in zwei Jahren bei Klein- und Mittelbetrieben aus den USA durchschnittlich 15% (ca. US$ 270 Mrd.) und aus Europa durchschnittlich 12% (ca. US$ 152 Mrd.) aller Umsätze ausmachen werden. Allgemein glauben die Unternehmen im gleichen Zeiraum an eine hohe Kapitalrentabilität, US-Unternehmen an etwa 27%, europäische an 20%.

In jedem Fall erweist die Studie, dass die Notwendigkeit des e-business die Entscheidungsträger in den Unternehmen zu erfassen beginnt. Nachdem das Jahr-2000-Problem jetzt vom Tisch ist, haben viele Klein- und Mittelbetriebe dieses Thema jetzt ganz oben auf ihre Agenda gesetzt. Es ist somit gar nicht überraschend, dass 91% der US-Firmen einen e-business-Verantwortlichen ernannt haben. Der Vergleichswert ist im europäischen Durchschnitt mit 68% deutlich geringer, jedoch bilden vor allem Großbritannien mit 95% und Schweden mit 88% die Ausnahme beim Festlegen von e-business-Verantwortlichen.

E-business geht dabei weit über das Einrichten eines elektronischen Shops hinaus. Natürlich werden allein dadurch viele Konsumenten angezogen, aber ein solcher Shop bringt wenig für die übrige Belegschaft des Unternehmens, die ihren Kunden ihre Versprechen erfüllen muss. Gerade hier findet die Untersuchung ein gewisses Fehlen an Visionen, sogar was US-Firmen betrifft. Die große Mehrheit der Klein- und Mittelbetriebe zeigt ein relativ geringes Verständnis der Möglichkeiten. So sehen 39% der Betriebe e-business als bloße Verkaufsart, 32% als Methode, um mit ihren Kunden zu kommunizieren und 25% als Werbemittel bzw. -träger.

Wenn Betriebe das volle Potential aus elektronischem Geschäft nutzen wollen, müssen sie sich rasch darüber klar werden, dass sie den selbem unternehmensweiten Ansatz wählen müssen, den sie auch bei der Einführung ihrer betriebswirtschaftlichen Software genommen haben. Dabei müssen sie nicht nur auf ihre eigenen Bedürfnisse Rücksicht nehmen sondern die gesamte Lieferkette - einschließlich Lieferanten, Kunden und Partnern - in Betracht ziehen.

In jedem Fall ist ein Gutteil davon überzeugt, dass e-business in nächster Zeit wichtig im Umgang mit Kunden und Lieferanten wird. Einige Firmen (39%) sind sogar so von der Wichtigkeit dieses Themas überzeugt, dass sie glauben, ohne "angeschlossen" zu sein in zwei Jahren nicht mehr überleben zu können.

Ob das mittelfristig der Fall sein wird, sei dahingestellt. Kein Zweifel besteht allerdings darin, dass der Druck auf die Preise - im speziellen auf Rohstoffpreise - zunimmt. Deshalb werden immer neue Methoden der Marktbearbeitung gesucht. Die Untersuchung zeigt, dass diese kalte Realität auch von 42% der Betriebe wahrgenommen wird. Sie sind sich bewusst, dass e-business radikal ihre Distributionskanäle und Organisationsstrukturen ändern wird.

Wie so oft im Leben gibt es auch hier Widersprüche. Viele Firmen sind sich schon bewusst, dass das Internet fundamentale Änderungen mit sich bringt. Es ist es dadurch eher möglich geworden, mit ausgeglichenen Chancen in den Wettbewerb zu gehen. Im Prinzip verschafft das Internet fast grenzenlose Erreichbarkeit von Zielgruppen. Aber nur fünf Prozent der US-amerikanischen und zehn Prozent der europäischen Unternehmen sehen eine Bedrohung durch mögliche Konkurrenten, die bereits e-business einsetzen. Es ist beachtlich, dass 64% der Betriebe glauben, e-business gibt ihnen einen Konkurrenzvorteil.

Große Unternehmen, im speziellen in der Automobilindustrie, wie etwa Ford oder General Motors, sind gerade dabei, die Art der Geschäftsbeziehungen zu ihren Zulieferern zu revolutionieren. Auf jeden Fall müssen sich Firmen diesem ausgewogen annehmen. Nicht alles, was bisher funktioniert hat, sollte aufgegeben und über Nacht geändert werden.

Die erfolgreichen Unternehmen mixen neue mit bestehenden branchenspezifischen Prozessen, die sie für das elektronische Medium adaptieren. Dieser Weg ist bewährt, kostengünstiger und risikoloser. Schon kleine Fehler können fatale Folgen haben. In einem konventionellen Marktplatz kann etwa die Auswirkung einer Fehlkalulation bei einem Kunden in Grenzen gehalten werden. Im Internet weiß es die gesamte Welt in einem Mouseklick. Der Druck, alles schnell und richtig zu machen, hat sich wesentlich erhöht.

Hintergrundinformationen

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Movex von Intentia zählt mit mehr als 4.000 Installationen zu den drei führenden europäischen ERP-Lösungen, mit Modulen für Logistik, Finanzen, Produktion und Auftragsabwicklung sowie die jetzt nahtlose E-Business-Integration. Zahlreiche Branchenanwendungen, unter anderem für die Mode-, Papier-, Automobilzuliefer-, Lebensmittel- und Möbelindustrie erweitern das Einsatzfeld. Die Software ist in 50 Ländern installiert und in zahlreichen länderspezifischen Versionen verfügbar. Seit kurzem ist mit Movex 11 NextGen die erste vollständig in Java geschriebene ERP-Software auf dem Markt.

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