Povysil: "Frühlingserwachen bei Peter Wittmann"

Als Staatssekretär nicht so aktiv wie jetzt

Wien, 2000-03-14(fpd)- "Peter Wittmann der ehemaliger Staatssekretär hatte viele Gelegenheiten sich in Kunst und Kultur zu beweisen - doch er scheiterte. Jetzt scheint ein Frühlingserwachen ins Nichts stattzufinden", sagte heute die freiheitliche Kultursprecherin Abg. Dr. Brigitte Povysil. ****

"Mag sein, daß der SP-Abgeordnete Wittmann nach Übernahme des Mandates von Ex-Kanzler Klima auf einmal von der "Aktivitas" ergriffen wurde, dies gibt ihm noch lange kein Recht Kollegen Morak und mich wiederholt zu diffamieren", meinte Povysil.

"Zur Zeit Wittmann vermißte man klare Standpunkte in Sachen Kunst und Kultur, die jetzt seitens Staatssekretär Morak definiert wurden und auch im Regierungsprogramm nachzulesen sind. Auch im Kulturausschuß mit dem Weißbuch war Wittmann "mit einer Aufgabe betraut, die Hoffnung gab ohne diese allerdings einzulösen" - und dabei blieb es auch, meinte Povysil.

"Zu der falsch kursierenden Subventionsthematik muß man vorweg anmerken, daß in den letzten Jahren das Kunst- und Kulturbudget - und zwar von der SPÖ - immer wieder direkt oder indirekt gekürzt wurde. Von Wittmann stammt das jetzige "Erbe" über das reguläre Kulturbudget, ich meine die hinausgehenden Zusagen für die nächsten Jahre von 620 Millionen Schilling Gelder, die von Edlinger, Klima und Wittmann, ahnungslos, in Form eines staatsinterventionistischen Mäzenatentums mittels "ungedeckten Scheck" versprochen wurden. Die hingegen versprochene und angekündigte Künstlersozialversicherung brachte Wittmann genauso wenig zustande wie die Buchpreisbindung, dies spricht für "Kompetenz". Zwei Eckpfeiler, welche die neue Regierung bereits konkret in Angriff genommen hat.

"Wittmann sprach von "Toleranz des Einzelnen als entscheidend für das Ganze". Wo bleibt diese Toleranz nun, Herr Abgeordneter?", schloß Povysil. (Schluß)

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