Gebert: Bundesländer Wien und Niederösterreich könnten Flughafen kaufen

Bestrebungen der Landesregierung sind zu begrüßen

St. Pölten, (SPI) - Wie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "News" bekannt wurde, wollen die Bundesländer Wien und Niederösterreich die zum Verkauf angebotenen Anteile an der Flughafen AG kaufen. Für die Niederösterreichischen Sozialdemokraten, allen voran LHStv. Dr Bauer, sind grundsätzlich zwei Wege denkbar. Sollte das Land nicht - unter Ausnutzung ihres Vorkaufsrechtes - aus eigenen Budgetmitteln die zum Verkauf stehenden Anteile der Flughafen Wien AG erwerben, dann könnte auch eine Beteiligung der Niederösterreichischen Landes- und Hypothekenbank - "Hypo" -angedacht werden. Durch die Eigentumsverhältnisse der Bank wäre eine enstprechende Mitsprache des Landes bei künftigen Entscheidungen über den Flughafen Wien-Schwechat sichergestellt. So könnte einem Ausverkauf dieses Unternehmens , das für Österreich so wichtig ist, der Riegel vorgeschoben werden", kommentiert der Schwechater SP-LAbg. Richard Gebert.****

Zurzeit sind Wien und Niederösterreich zu je 17,38 % Eigentümer der Flughafen AG. Nun könnte man die zu verkaufenden Anteile in einem Ausmaß von 2 Milliarden Schilling übernehmen. "Dies hätte viele Vorteile - vor allem könnte man vermeiden, dass ausländische Investoren die alleinige Entscheidungsmacht über die bedeutendste österreichische Verkehrsinfrastruktur haben. Die Länder Wien und Niederösterreich erhielten die Möglichkeit den Flughafen Wien und seine Entwicklung im Sinne der Menschen in diesem Land zu steuern und die vielen Arbeitsplätze, die mit dem Flughafen Wien-Schwechat in Verbindung stehen und dadurch für die gesamte Ostregion von größter Bedeutung sind, zu garantieren. Deshalb werde ich an Landeshauptmann Pröll eine Anfrage stellen, ob entsprechende Finanzierungskonzepte bereits vorliegen, um den Aktionkauf durchführen zu können", so LAbg. Gebert abschließend.
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