Fischler: "Europas Gesellschaft wird mit neuen Konzepten wettbewerbsfähiger"

Wien (OTS) - "Das Haus Europa weiterzubauen ist ein zentrales Anliegen der EU", wie Franz Fischler, EU-Kommissar für Landwirtschaft, ländliche Entwicklung und Fischerei, im Rahmen des Symposiums des Forschungsinstitutes für Wirtschaftsverfassung und Wettbewerb am

11. März in Innsbruck betonte. Interne Reformen der EU und externe Herausforderungen wie die Osterweiterung machen einen "Selbstcheck" nach wirtschaftlichem Vorbild notwendig, so Fischler in seiner Rede. "Damit unsere Projekte erfolgreich sein können, hat die Europäische Kommission ein umfassendes Konzept vorgeschlagen und damit ihr eigenes unternehmerisches Streamlining initiiert".****

"Alle Planungszentralen arbeiten in Europa auf Hochtouren, um die EU nach innen und Außen fit zu machen", erklärte Fischler. So stehe die vor wenigen Wochen eröffnete Regierungskonferenz - vor dem Hintergrund der Osterweiterung - ganz im Zeichen der damit verbundenen Frage, wie eine erweiterte Union effizient und demokratisch funktionieren könne.

"Die wirtschaftliche Performance der EU kann sich wirklich sehen lassen", so Fischler. Die Globalisierung mache aber deutlich, worum es in Zukunft verstärkt gehe: Die EU brauche einen ökonomischen und sozialen Erneuerungsschub, wie es im Vorschlag der Europäischen Kommission für den Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs in Lissabon heißt. "Europa muss sich gezielt in Richtung Wissens- und Informationsgesellschaft entwickeln", faßte der Kommissar die Ziele zusammen. Gleichzeitig machte Fischler deutlich, daß es jetzt darum geht, für alle Menschen optimale Lebens- und Arbeitsbedingungen zu schaffen und Europa sich deshalb auch verstärkt in einen gesellschaftlichen und sozialen Wettbwerb begeben müsse.

Darüberhinaus sieht Fischler Europa und seine Institutionen auf dem Feld der Öffentlichkeitsarbeit gefordert. Die EU samt ihrer künftigen Entwicklungen müsse in den Köpfen der Menschen zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Denkens werden. Mit dem von der Kommission ins Leben gerufenen Kommunikationsmaßnahme "Dialog über Europa" wurde ein wichtiger Schritt in die diese Richtung getan, betonte Fischler.

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