ARBÖ: Mit Bruttopreisvergleichen bei Treibstoffen streut man den Konsumenten Sand in die Augen

Wien (ARBÖ) - Zur heutigen Presseaussendung des Wirtschaftsministeriums ist laut ARBÖ zu bemerken:

Wer die Bruttopreise bei den Treibstoffen vergleicht und meint, dass Österreich zu den billigsten Ländern Europas gehört, der ebnet den Weg zur nächsten Erhöhung der Mineralölsteuer. Dies hatte die ÖVP bereits mit der SPÖ paktiert gehabt.

Das Wirtschaftsministerium soll nach Meinung des ARBÖ den Nettopreisvergleich durchführen und auch veröffentlichen. Der ARBÖ stellt die einfache Frage, weshalb steigen in Österreich die Nettopreise stärker als im EU-Durchschnitt? Gelten für die anderen EU-Staaten andere Preise auf den internationalen Märkten beim Einkauf von Rohöl und Fertigprodukten? Will man den Kraftfahrern
in Österreich weiß machen, dass er höhere Nettopreise in Kauf nehmen muss?

Bundesminister Dr. Johannes Farnleitner hat diese
Grundsatzfragen sehr wohl verstanden und sich gegen die Mineralölwirtschaft in Österreich durchgesetzt. Ein einfacher Vergleich für den neuen Wirtschaftsminister Dr. Martin
Bartenstein:

Bei Minister Dr. Farnleitner betrug die Nettopreisdifferenz zum EU-Durchschnitt im April 1999 bei Superbenzin 95 Oktan 28
Groschen, beim Diesel 12 Groschen. Unter Wirtschaftsministrer Dr. Bartenstein beträgt die Differenz im März 2000 bei Superbenzin 95 Okton 46 Groschen und beim Diesel bei 30 Groschen.

Mit Bruttopreisvergleichen streut man nach Meinung des ARBÖ den Konsumenten Sand ins Auge. Dr. Farnleitner war korrekt genug, die Nettopreisdifferenz zu vergleichen.

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