Strategische Umweltverträglichkeitsprüfung für NÖ Südraum

Sobotka: Umfassende Planung für gesamte Region

St.Pölten (NLK) - Nachdem ein Jahr lang die Donau in Niederösterreich einer sogenannten Strategischen Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unterzogen wurde, liegt nun der Endbericht vor. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem Untersuchungsinstrument Strategische UVP hat sich Landesrat Wolfgang Sobotka entschlossen, auch den Süden Niederösterreichs einer Strategischen UVP zu unterziehen.

"Die Strategische UVP untersucht die gesamte Region und bezieht neben der Umwelt auch die Wirtschaft, den Verkehr und Soziales ein. Wir haben damit ein allumfassendes Planungsinstrument und können den Bewohnern des Südraumes Perspektiven fürs 21. Jahrhundert geben", umschreibt Landesrat Sobotka die Ziele und Aufgaben einer solchen Untersuchung.
Im Gegensatz zur herkömmlichen UVP erfolgt eine Beurteilung nicht nach einzelnen Projekten. Vielmehr soll eine Gesamtlösung für die Region gefunden werden. Im Zuge der Strategischen UVP sollen Konfliktpotentiale herausgearbeitet werden, Entscheidungshilfen für Gemeinden geschaffen sowie Entwicklungspotentiale festgeschrieben und Infrastrukturmaßnahmen untersucht werden.

"Im Gegensatz zu früheren Untersuchungen sollen aber diesmal auch soziale Aspekte wie etwa die Lebensqualität und die persönliche Situation der betroffenen Bewohner beleuchtet werden. "Ziel ist ein kosensuales Erarbeiten einer weiteren möglichen Entwicklung für den Süden Niederösterreichs, zu dem nicht nur die Verwaltung und zahlreiche Experten, sondern auch eine qualifizierte Öffentlichkeit zur Mitarbeit eingeladen sind", umreißt Sobotka das Ziel der geplanten Untersuchungen.

Durch die Strategische Umweltverträglichkeitsprüfung wird ein integratives und analytisches Planungs- und Gestaltungsinstrumentarium geschaffen, das die Chancen, Risken und Grenzen im südlichen Niederösterreich aufzeigen und dokumentieren soll.

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