Brinek präsentiert Modell altersgemischter Kindergartengruppen

Groß und Klein unter einem Dach

Wien (ÖVP-Klub) In einem KIWI-Kindergarten in der Wagramer Straße berichtete heute die Vorsitzende von Kinder in Wien (KIWI), NR-Abg. Gertrude BRINEK, über das Modell und die ersten Erfahrungen mit altergemischten Kindergartengruppen. "Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich verändert und damit muss sich auch die Kinderbetreuung verändern und weiterentwickeln", so BRINEK.***

Das Modell der altersgemischten Kindergruppen vereint eineinhalb bis sechsjährige Kinder in gemeinsamen Gruppen. Die Anzahl der Kinder pro Gruppe soll dabei 20 nicht übersteigen, jede Gruppe wird von zwei Kindergartenpädagoginnen und einer Kinderbetreuerin ganztags betreut. Wichtig dabei ist eine gleichmäßige Altersstreuung - von jeder Altersstufe sollten mehrere Kinder in einer Gruppe sein. "In der heutige Zeit ist es oft so, daß immer mehr Kinder immer weniger Geschwister haben und es viele gibt, die eine derartige Geschwisterkonstellation zuhause nicht haben", erklärt die pädagogische Leiterin von KIWI, Monika RIHA. "In einer altersgemischten Gruppe lernen die älteren Kinder für die jüngeren Verantwortung zu übernehmen, die Jüngeren profitieren sprachlich und intellektuell von den Älteren." Ebenso bietet diese Kindergartenform für viele alleinerziehende Mütter ein ideales Umfeld für ihr Kind.

BRINEK und RIHA bewerteten die ersten Erfahrungen - das Modell gibt es seit Dezember 1997 - durchwegs positiv. "Der große Andrang und die hohe Akzeptanz dieses Modells beweisen uns die Notwendigkeit und Richtigkeit dieser Weiterentwicklung der Kinderbetreuung", so Gertrude BRINEK. Derzeit gibt es in Wien 27 altersgemischte Kindergruppen mit rund 500 Kindern. Weitere 200 Plätze sollen noch in diesem Jahr geschaffen werden. Allein im letzten Jahr hat KIWI 13 neue altersgemischte Gruppen eröffnet. Im Moment bereitet KIWI auch eine wissenschaftliche Untersuchung des Modells vor.

BRINEK sprach sich, nach den positiven Erfahrungen mit diesem Modell, für eine weitere Förderung und Stärkung dieses Modells für die Zukunft aus. "KIWI hat uns hier vorbildlich gezeigt, welche Wege die Kinderbetreuung in Zukunft gehen wird können", meinte die VP-Politikerin. "Es liegt an uns dieses Modell zu unterstützen und zu stärken. KIWI beschreitet mit diesem Modell einen neuen Weg in der Kinderbetreuung und bietet eine Antwort auf neue gesellschaftliche Anforderungen."

Der Verein KIWI entstand aus dem 1948 von zahlreichen VP-Funktionären gegründetem "Wiener Kinderrettungswerk" und betreut in Wien an 20 Standorten insgesamt 72 Kindergartengruppen. Davon sind 32 Kindergarten- bzw. Familiengruppen, 13 Hortgruppen und 27 altersgemischte Gruppen. Seit 1992 ist Dr. Gertrude BRINEK Vorsitzende von KIWI. Sie ist VP-Abgeordnete zum Nationalrat und Assistentin am Institut für Erziehungswissenschaften in Wien.***

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