PPV-Gewerbe: 1,9 Prozent mehr Lohn

Wien (DuP/ÖGB). Mit einem Verhandlungserfolg für die Beschäftigten im Papier verarbeitenden Gewerbe einigten sich Vertreter der Bundesinnung der Buchbinder, Kartonagewaren- und Etuierzeuger Österreichs und die Vertreter der Gewerkschaft Druck und Papier auf die neuen Löhne.++++

Ab 1. April 2000 werden die Kollektivvertragslöhne um 1,9 Prozent, die Istlöhne werden um den selben Schillingbetrag (Parallelverschiebung) angehoben.

Der Nachtschichtzuschlag erhöht sich auf 23 S.

Die neuen Lehrlingsentschädigungen betragen für das 1. Lehrjahr 4.030 S, für das 2. Lehrjahr 5.160 S und für das 3. Lehrjahr 7.695 S pro Monat.

Die Laufzeit der Vereinbarung ist mit zwölf Monaten begrenzt.

"Für die Gewerkschaft Druck und Papier war und ist es wichtig, dass die Lohnerhöhungen gerade im Bereich des Papier verarbeitenden Gewerbes einen Kaufkraftzuwachs für unsere Kolleginnen und Kollegen beinhalten. Das ist auch gelungen. Ich bin fest davon überzeugt, dass dieser Abschluss nicht nur für unsere Kollegenschaft akzeptabel ist, sonder dieser auch die Konkurrenzfähigkeit in sensiblen Betrieben gewährleistet und mit hilft, die Arbeitsplätze zu sichern" zeigte sich Gewerkschaftsvorsitzender Franz Bittner über den Lohnabschluss zufrieden.

ÖGB, 10. März 2000 Nr. 142

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