Niedrigste Zahl an Verkehrstoten seit 1961

Pröll: Ansporn, unsere Bemühungen fortzusetzen

St.Pölten (NLK) - "278 Verkehrstote auf Niederösterreichs Straßen in einem Jahr sind zwar noch immer viel zu viele, aber doch ein deutliches Zeichen, dass unsere Bemühungen um die Verkehrssicherheit greifen und damit ein Ansporn, sie konsequent fortzusetzen. Denn das ist der niedrigste Stand seit 1961." So kommentierte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die gestern bekannt gegebene Verkehrsunfallbilanz 1999. Niederösterreich ist neben Kärnten das einzige Bundesland, in dem im Vorjahr die Zahl der Verkehrstoten zurückgegangen ist, nämlich um acht auf 278.

Vor allem die Unfallentwicklung in den Ortsgebieten lasse darauf schließen, dass die vom Landeshauptmann initiierten Maßnahmen Wirkung zeigen. Während österreichweit die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden im Ortsgebiet um 5,5 Prozent stieg, ging sie in Niederösterreich um 2,2 Prozent zurück. Die Zahl der Toten reduzierte sich in Niederösterreich um 14 Opfer oder 26,9 Prozent, während sie in ganz Österreich um 13 Prozent zunahm. In den niederösterreichischen Orten wurden im Zuge der Verkehrssicherheitsaktionen für Kinder und Senioren in den letzten Jahren gemeinsam mit der Bevölkerung rund 600 Maßnahmen gesetzt, also Ampeln installiert, Fußgängerübergänge geschaffen, Mittelinseln gebaut usw. Auch ein Großteil der über 100 Kreisverkehrsanlagen befindet sich im Ortsgebiet. Außerdem werden pro Jahr rund 70 Ortsdurchfahrten neu gestaltet.

Besonders erfreut zeigte sich Landeshauptmann Dr. Pröll darüber, dass die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Kinder stark zurückgegangen ist: Haben 1997 noch 13 ihr Leben bei Verkehrsunfällen verloren, so waren es 1998 noch 11 und im Vorjahr wurde diese schreckliche Zahl auf fünf mehr als halbiert. Österreichweit betrug der Rückgang an tödlich verletzten Kindern 11 Prozent. In diesem Zusammenhang kündigte der Landeshauptmann für heuer eine "zweite Runde" der erfolgreichen Kinderhelm-Aktion des Landes an. Bisher wurden rund 50.000 Kinderhelme ausgegeben. Dazu das Kuratorium für Verkehrssicherheit: "Niederösterreich ist hier am besten Weg, ein Vorzeigeland für erfolgreiche Sicherheitsarbeit zu werden."

Zurückgegangen ist in Niederösterreich auch die Zahl der bei Alkoholunfällen Getöteten, nämlich von 24 auf 21, während sie österreichweit von 82 auf 93 stieg.
Nach wie vor steigend ist allerdings auch in Niederösterreich die Opferbilanz im Freiland. "Hier werden wir in Zukunft besonders ansetzen müssen", betont Landeshauptmann Pröll und verweist auf die im November gestartete landesweite Aktion "Abstand halten - Rechts halten - Hirn einschalten". Er appelliert eindringlich an alle Kraftfahrer, Vorsicht und Rücksicht walten zu lassen, um den Blutzoll auf den Straßen weiter zu senken.

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