Wiener Linien schlagen Verbesserungen beim 26er vor

Maßnahmenpaket vor der Floridsdorfer Verkehrskommission präsentiert

Wien, (OTS) Wie mit der für die Wiener Linien zuständigen Wirtschaftsstadträtin Mag. Brigitte Ederer vereinbart, haben die Wiener Linien eine eingehende Kundenbefragung im Einzugsgebiet der Straßenbahnlinie 26 und in der Folge ein Maßnahmenpaket ausgearbeitet.

Heute, Freitag, präsentieren die Wiener Linien vor Bezirksvorsteher Ing. Heinz Lehner und Mitgliedern der
Floridsdorfer Verkehrskommission die Ergebnisse des eingehenden Kundenbefragungprojektes, das die international renommierte Firma "Socialdata" nach der bereits in vielen europäischen Städten und auch in anderen Gebieten Wiens erfolgreichen Methode des "Individualisierten Marketings" durchgeführt hat. Dabei wurden
mehr als 20.000 Zielpersonen in rund 10.300 Haushalten
angesprochen.

Schneller, regelmäßiger, bequemer

Das Maßnahmenpaket, das auf Basis der Ergebnisse dieser Erhebung erarbeitet wurde, soll die Straßenbahnlinie 26
attraktiver machen und bald auch beim "26er" jene Dienstleistungsqualität bieten, die die Fahrgäste erwarten.
Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind u. a.:

o Ein Beschleunigungsprogramm, für dessen Umsetzung die Wiener

Linien allerdings, wie es in dem Bericht heißt, "die Unterstützung aller an Verkehrsmaßnahmen beteiligten Entscheider" brauchen.
O Die rasche Einbeziehung der Linie 26 in das neue

Betriebsleitsystem der Wiener Linien, um so die Pünkltichkeit
und Regelmäßigkeit zu verbessern und ein besseres Störungsmanagement sowie einen raschen Abbau von Verspätungen
zu ermöglichen. Dies ist vor allem deshalb wichtig, weil der "26er" derzeit, wie es in dem Bericht der Wiener Linien
heißt, "überdurchschnittlich hohe Unregelmäßigkeiten und Verspätungen aufweist".
o Dynamische elektronische Fahrgastinformation an den sechs am

meisten frequentierten Haltestellen ab Herbst 2000.
o Kürzere Umsteigewege zu den Linien 31 bzw. 33 Richtung

stadteinwärts durch die Einrichtung einer neuen Haltestelle der für diese beiden Linien in der Brünner Straße vor der Schloßhofer Straße.

Ziel: Fahrgastzufriedenheit steigern

Der "26er", der bis zur Eröffnung der U6-Verlängerung nach Floridsdorf im Mai 1996 eine Verbindung zwischen Kagran und Floridsdorf darstellte, fährt seit damals weiter nach Strebersdorf und ersetzt auch seither auf dieser Strecke die seinerzeitige Straßenbahnlinie 32.

Obwohl voneinander unabhängig durchgeführte Variantenuntersuchungen ergeben haben, dass die derzeitige Linienführung "die beste Lösung mit den meisten Nutznießern bei wirtschaftlichem Mitteleinsatz darstellt", wie es im Bericht der Wiener Linien heißt, sind die Fahrgäste des 26ers unzufriedener als solche anderer vergleichbarer Linien.

Dazu Direktor DI Günther Grois von der WIENER LINIEN GmbH & CoKG: "Ziel der Maßnahmen, die wir heute dem 21. Bezirk vorgeschlagen haben, ist es, die Zufriedenheit der Fahrgäste der Linie 26 zu steigern. Ich bin zuversichtlich, dass uns das mit unserem Verbesserungspaket auch gelingen wird."

Bezirksvorsteher Ing. Heinz Lehner wird nun die Vorschläge
mit der Verkehrskommission seines Bezirkes diskutieren.
Lehner: "Ich bin froh, dass wir nun mit der von den Wiener Linien durchgeführten Erhebung und dem umfangreichen und bereits im
Detail voll ausgearbeiteten Maßnahmenpaket eine solide Diskussionsgrundlage haben. Ich hoffe, dass alle im Bezirk vertretenen Parteien sachlich an einer Verbesserung der Situation mitarbeiten werden. Gemeinsam mit den Wiener Linien werden diese
und etwaige andere Vorschläge jetzt umgehend geprüft. Ich werde jedenfalls auf rasche Umsetzung drängen." schloss Lehner.
(Schluss) emw

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