NÖ will Bildungsland Nummer eins werden

VP initiiert Leistungsmappe für die Schulen

St.Pölten (NLK) - Ehrgeizige Ziele verfolgt die niederösterreichische Volkspartei in der Bildungspolitik des Landes:
Wie Landesgeschäftsführerin Mag. Johanna Mikl-Leitner erklärte, setze das Land deutliche Akzente im Interesse der Bildung der Jugend. Das Bildungsbudget wurde auf 11,4 Milliarden Schilling aufgestockt. Permanentes Lernen sei gefragt.

Über den Lehrplan hinausgehende Leistungen von Schülern sollen in Hinkunft Aufnahme in "Leistungsmappen" finden, eine Idee der Landesgeschäftsführerin. Bisher wurden solche Sonderleistungen nicht speziell honoriert, jetzt könnten sie aber auch als Argument bei der Jobsuche verwendet werden. Dieses Vorhaben soll in den nächsten Monaten noch mit Eltern, Lehrern und Schülern diskutiert werden. Gemeinsam mit einigen anderen Projekten stelle dies der NÖ Bildungspolitik ein gutes Zeugnis aus. "Unser Ziel ist, Niederösterreich zum Bildungsland Nummer eins zu machen", erklärte Mikl-Leitner und führte folgende Bildungsprojekte an:
Das "Frauen-Netzwerk" helfe Frauen, selbstständiger zu werden und stelle individuelle Bildungsschienen bereit. Dadurch sei es möglich, zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. Jährlich würden dafür rund 4 Millionen Schilling aufgewendet.
Weitere 9 Millionen Schilling steuere das Land für die Weiterbildung von Arbeitnehmern bei. Mit einem Betrag von 6.000 Schilling jährlich pro Arbeitnehmer werde ein Beitrag zu Ausbildungskosten geleistet. 4.000 Arbeitnehmer würden wahrscheinlich davon Gebrauch machen. Besonders intensiv werde Bildung in den Gemeinden gefördert. In drei Viertel aller Gemeinden sei beispielsweise das Bildungs- und Heimatwerk tätig.
Im Internet wurde eine Datenbank mit rund 5.000 Weiterbildungsangeboten angelegt.
Das Schüleraustauschprogramm solle nunmehr auch auf Lehrlinge ausgeweitet werden.
Die Donau-Universität expandiere: Derzeit besuchen rund 1.100 Studenten 35 Lehrgänge.
Nahezu flächendeckend seien die Fachhochschulen tätig. Die geglückte Verbindung von Wissenschaft und Praxis führe dazu, dass jeder Abgänger mit Jobangeboten rechnen kann. Die kürzlich gestartete Technologie-Offensive des Landes werde mit Hilfe solcher Fachhochschulabsolventen gelingen.

Die gute Bildungspolitik Niederösterreichs sei einer der Ursachen dafür, dass die Arbeitslosigkeit sinkt. Bei der Jugendbeschäftigung könne Niederösterreich sogar auf eine führende Position in Europa verweisen.
(APA voraus)

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