Verkehrsunfallbilanz 1999: Mehr Tote und Verletzte

In NÖ kamen weniger Menschen ums Leben

St.Pölten (NLK) - Auf Niederösterreichs Straßen starben im Vorjahr 278 Menschen. Gegenüber 1998 bedeutet das einen Rückgang von 8 Toten. Niederösterreich und auch Kärnten sind damit die einzigen Bundesländer, in denen die Zahlen der Unfalltoten gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen ist. Österreichweit starben 1.079 Menschen, um 116 Menschen mehr als ein Jahr zuvor. Mit 10.105 Verletzten (+ 6,4 Prozent) und 7.617 Unfällen mit Personenschaden (+ 6 Prozent) liegt Niederösterreich ganz im Bundestrend. Als Hauptursachen für diese Entwicklung auf Bundesebene nannte Bundesminister Dr. Ernst Strasser heute bei der Präsentation der Verkehrsunfallbilanz 1999 vor allem Raserei, Alkohol am Steuer und das Nichteinhalten des Sicherheitsabstandes. Für Strasser ist es angesichts dieser Zahlen deshalb ein Gebot der Stunde, noch mehr als bisher Maßnahmen zu setzen, um diese Entwicklung zu stoppen. Österreichweit werden demnächst eine Informations- und Bewußtseinskampagne gestartet und aktuelle Verkehrsinformationen (Staus, Unfälle etc.) noch rascher weitergegeben. Vorbeugung ist für den Bundesminister aber zuwenig. "Wir werden auch punktgenaue Kontrollen und Schwerpunktaktionen vor allem auf Überlandstraßen, wo es besonders viele Unfälle gab, durchführen. All jene, die andere gefährden, insbesondere Raser und Alkolenker werden voll zur Verantwortung gezogen", besonderes Augenmerk will man in diesem Zusammenhang auch auf einspurige Verkehrsteilnehmer, Jugendliche und Senioren legen, die besonders oft in Verkehrsunfälle im Vorjahr verwickelt waren.

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