Mosambik: Caritas braucht dringend Spenden für Medikamente

Bericht des österreichischen Caritas-Teams

Wien (OTS) - "Nach dem ersten Lokalaugenschein gestern
Nachmittag", so der Vorarlberger Caritas-Mitarbeiter Martin Hagleitner-Huber, "haben wir uns sofort entschieden, den 2.000 Menschen im Flüchtlingscamp Coca Missava zu helfen."

Flüchtlingscamp von Sr. Paulis Mohr braucht dringend Hilfe "Eigentlich fehlen mir die Worte", erzählte Martin Hagleitner- Huber am Telefon, "150 Familien haben nur fünf große Zelte, in denen sie vor der Nässe Schutz suchen können. Viele sind erkrankt." Sr. Antonia hat mit einem Erste-Hilfe-Kurs einige Helfer im Schnellverfahren ausgebildet und versucht verzweifelt, den Menschen zu helfen. Auf die Frage nach Medikamenten habe sie Martin Hagleitner-Huber einen Schuhkarton hingehalten und gemeint: "Hier drin ist alles, was wir noch haben."

Sofortmaßnahmen eingeleitet

Die Versorgung mit Medikamenten und Nahrungsmitteln und die Errichtung provisorischer Unterkünfte und die Instandsetzung der Brunnenanlagen sind jetzt die vordringlichsten Aufgaben, die mit Hilfe der Caritas umgesetzt werden, berichtet Martin Hagleitner-Huber. Viele Hilfsgüter lassen sich aus anderen Landesteilen, Südafrika und Swasiland besorgen. Die Schwestern vom kostbaren Blut sollen dafür Spendenmittel der Caritas erhalten. Ein Container mit Hilfsgütern, der ursprünglich für die Haushaltungsschule gedacht war, wurde nun an die Menschen im Flüchtlingscamp verteilt. "Hier ist die Not viel größer, hier muß man zuerst helfen", kommentierte die Lustenauer Schwester Paulis Mohr die Entscheidung. Auch die Schule wurde rasch umfunktioniert. Unter anderem hat hier eine Familie Quartier gefunden, die seit zwei Monaten Zwillingen haben. "Beide bringen zusammen kaum zwei Kilo auf die Waage", erzählt Norbert Mathis sichtlich betroffen, seine ersten Eindrücke von Malehice.

Spendenkonto PSK 7 7 00 004

Kennwort: Mosambik

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