Hartinger: "Spitäler sind SP-Dörflingers Verantwortungsbereich"

Täuschungsversuche nützen nichts

Wien, 2000-03-09 (fpd) - Die freiheitliche Krankenanstaltensprecherin Abg. Mag. Beate Hartinger nahm heute zu den Vorwürfen rund um den Rechnungshofbericht - betreffend das LKH Graz - in der steirischen Landeshauptstadt Stellung.

Einem Bericht der heutigen Kleinen Zeitung zufolge sieht SP-Spitalslandesrat Günter Dörflinger die Verantwortung der steirischen Spitäler bzw. deren Personal im Ressortbereich des VP-Landesrates Gerhard Hirschmann angesiedelt. "Es ist schon klar, daß nach den Hiobsbotschaften der letzten Jahre rund um die steirischen Spitäler der Gesundheitsreferent des Landes Steiermark sich immer mehr von diesen distanziert. Doch wird dem SP-Landesrat hoffentlich bewußt sein, daß die Mißstände - die mittlerweile wöchentlich durch kritische Medien veröffentlicht werden - das Resultat jahrelanger Kindesweglegung durch ihn selbst sind", meinte Hartinger.

"Es ist der erfolgloseste Täuschungsversuch, jetzt die Verantwortung auf ein anderes Ressort abzuwälzen", so Hartinger weiter. "Tatsache ist, daß die steirischen Spitäler allein im Verantwortungsbereich des Gesundheitsreferenten Dörflinger liegen und er darüber volle Handlungskompetenz besitzt. Auch im Bereich der schon vor Wochen kritisierten Amtsärzte haben wir mittlerweile die Bestätigung, daß ausschließlich SP-Landesrat Dörflinger und sein weisungsgebundener Landessanitätsdirektor die volle Verantwortung für das steirische Sanitätswesen tragen. Wenn der Herr Landesrat seine Verantwortung nicht mehr wahrnimmt, soll er so ehrlich sein und es auch sagen, damit man notwendige personelle Entscheidungen im Sinne der steirischen Patienten treffen kann. Sein Rücktritt ist nach den letzten Faschingsauftritten nicht ausgeschlossen."

Die freiheitliche Krankenanstaltensprecherin forderte eine lückenlose Aufklärung der Mißstände im steirischen Gesundheitswesen und kündigte auch an, daß dieser veröffentlichte Rechnungshofbericht leider nicht das letzte vernichtende Urteil über die steirische Gesundheitspolitik und ihre Verantwortlichen sein werde. (Schluß)

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