"Neues Gesicht" für die "Neue U2" gesucht

Sehr rege Beteiligung an internationalem Architektenwettbewerb

Wien, (OTS) Die U2, die in den kommenden Jahren ausgebaut und um neun Kilometer verlängert wird, könnte möglicherweise auch eine neue Ära des U-Bahn-Designs bedeuten. Die Wiener Linien haben in enger Zusammenarbeit mit der Magistratsabteilung 19 und der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten einen internationalen Architektenwettbewerb ausgeschrieben, um die besten architektonischen Gestaltungen für die insgesamt elf Stationen der Verlängerungsstrecke zu ermitteln.

Der Jury, die unter dem Vorsitz von Arch. Dipl.-Ing. Prof. Adolf Krischanitz steht, gehören neben dem Wiener Planungsdirektor Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. Arnold Klotz, leitenden Mitarbeitern
der Wiener Linien GmbH & CoKG und der Geschäftsgruppe Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke auch renommierte Zivilingenieure und Architekten aus dem In- und Ausland an.
Der zweistufige Wettbewerb sieht in der ersten Stufe eine anonymisierte Vorauswahl vor. Aus dieser sollen zwischen 7 und 15 Projekte in die Endauswahl kommen.

Am Freitag, findet ein Hearing statt, bei dem die an der Wettbewerbsteilnahme interessierten Architekten - in Ergänzung zu den Ausschreibungsunterlagen - Antworten auf Fragen zum Projekt
und zu den Wettbewerbsbedingungen erhalten. Ende April ist Abgabetermin für die Arbeiten der ersten Wettbewerbsstufe.
Im Sommer dieses Jahres wird dann zur zweiten Stufe geladen, damit im Herbst 2000 das Siegerprojekt ermittelt werden kann.

Fahrgäste sind hohe Standards gewöhnt

Die Anforderungen an die Architekten sind sehr hoch. Gilt es doch, den bewährten hohen Wiener U-Bahn-Standard, der von den rund 355 Millionen jährlichen U-Bahn-Fahrgästen geschätzt wird, nicht nur zu halten, sondern ihn noch zu überbieten.

Dazu die für die Wiener Stadtwerke zuständige Wirtschaftsstadträtin Mag. Brigitte Ederer: "Ich freue mich schon auf interessante städtebauliche Konzeptionen und mutige architektonische Lösungen für unsere Fahrgäste und für unsere Stadt, die mit der "neuen U2" eine wichtige Entwicklungsachse erhält. Der Wettbewerb gibt Wien die Chance, kreatives Potential aus ganz Europa für unsere U-Bahn zu nutzen." (Schluss) emw

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