Driemer: ÖAAB-Tancsits verrät ArbeitnehmerInneninteressen!

FSG-Bau-Holz hat kein Verständnis für parteipolitische Verschleierungstaktik des ÖAAB

Wien (FSG). "Es ist ungeheuerlich, wie ÖAAB-Generalsekretär Mag. Tancsits mit unsachlichen Schimpftiraden gegen den ÖGB sich des Verrats an ArbeitnehmerInneninteresssen schuldig macht", stellte der Bundesfraktionsvorsitzende der FSG-Bau-Holz, Johann Driemer, angesichts der jüngsten verbalen Entgleisungen des ÖAAB fest.++++

Offensichtlich will Tancsits von seiner eigenen Parteiabhängigkeit ablenken. Anders ist es nicht zu erklären, dass er wider besseren Wissens dem ÖGB vorwirft, ein Parteiverein zu sein. "Tancsits wäre gut beraten, seine Position zu überdenken und den ArbeitnehmerInnen zu erklären, warum er und die anderen ÖAAB-Nationalratsabgeordneten mit ihrer Zustimmung zur Unterordnung des Sachbereiches ‚Arbeit‘ in das Wirtschaftsministerium den ArbeitnehmerInneninteressen größten Schaden zugefügt haben", betonte Driemer.

Während der ÖAAB eine eindeutige parteipolitisch ausgerichtete Verschleierungspolitik betreibt, feiert die Regierung parallel auch schon ihre ersten Erfolge beim Sozialabbau gegen die ArbeitnehmerInnen.

"Was die FPÖVP-Regierung bisher unter dem Titel ‚Angleichung ArbeiterInnen-Angestellte‘ beschlossen hat, ist eine Verhöhnung der ArbeitnehmerInnen", ist Driemer empört. Mit solchen Vorschlägen werden unter der Vorspiegelung, ArbeitnehmerInneninteressen durchzusetzen, ausschließlich Wirtschaftsinteressen vertreten. Auch der Verzicht der Regierung auf die ursprünglich geplante Aliquotierung des Naturalurlaubes ist in Wahrheit nur Schein. Die Praxis wird anders aussehen.

Driemer abschließend: "Herr Kollege Tancsits, ich fordere Sie auf, sich endlich zu entscheiden! Sind Sie ÖVP-Parteipolitiker oder Arbeiternehmerinteressenvertreter. Wenn sie letzteres sein wollen, dann muss es Ihnen eine moralische Verpflichtung sein, sich raschest von den Angriffen auf die ArbeiternehmerInnen und den ÖGB zu distanzieren." (ew)

FSG, 9. März 2000 Nr. 47

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