Görg: Prinz in Unkenntnis der Wiener Stadtkompetenzen

Wien, (OTS) Auf eine Aussendung des freiheitlichen nicht amtsführenden Stadtrates Walter Prinz reagierte Vizebürgermeister und Planungsstadtrat Dr. Bernhard Görg am Mittwoch "sehr
gelassen". Prinz, der durch die Aufteilung der Baulose der zukünftigen U-2-Verlängerung von einem sich anbahnenden Kardinalfehler der Wiener Stadtplanung sprach, sollte eigentlich
als langjähriges Mitglied der Wiener Stadtregierung und in seiner Tätigkeit als Wiener Baumeister mehrmals schon über die Tatsache gestolpert sein, dass die Vergabe, Einteilung und Ausschreibung
von Baulosen in den Kompetenzbereich der Wiener Linien, also der Geschäftsgruppe Finanzen und Wirtschaft fallen, betonte Vizebürgermeister Görg gegenüber der Rathauskorrespondenz.

Görg verwies im Zusammenhang mit der Baulosaufteilung auch
auf die Tatsache, dass die aufwändigen Tiefbau-Baulose im 1. und
2. Bezirk im Gegensatz zu früheren U-Bahn-Planungen größer geworden seien.

Zum Vorwurf es wäre ein gravierender Planungsfehler, das Betriebsgleis "eingleisig" zu führen, sagte Vizebürgermeister Görg: "Wir haben speziell diesen sensiblen Bereich der Planungen mehrfach fachlich geprüft. Das Ergebnis war eindeutig: Eine zweigleisige Betriebsgleisführung ist nicht notwendig, denn sie hätte zu einer Verdoppelung der Tunnelbreite geführt, den Baumbestand des Praters angegriffen - den wir nicht angreifen
wollen - und einen kompletten Umbau des Betriebsbahnhofes Erdberg zur Folge gehabt. Zusätzlich wären natürlich für diese Maßnahmen enorme Kosten angefallen." (Schluss) lei

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