Hollitzer-Villa in Bad Deutsch-Altenburg wird Gemeindezentrum

Auch Nationalpark-Informationsstelle wird untergebracht

St.Pölten (NLK) - Im Vorjahr erhielt die Marktgemeinde Bad Deutsch-Altenburg die "Hollitzer-Villa" der Familie Weidinger teils als Geschenk, ein Teil der Liegenschaft wurde gekauft. Nach Adaptierungsarbeiten wird das aus der Zeit des Historismus stammende Bauwerk am kommenden Sonntag, 12. März, durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll als Gemeindezentrum eröffnet.

Das Gemeindeamt findet hier ebenso Platz wie die Kurverwaltung mit einem Tourismusbüro, Mutterberatung, "Essen auf Rädern" und eine Nationalpark-Informationsstelle. Im Festsaal des Erdgeschosses können kleinere Veranstaltungen für eine Teilnehmerzahl bis maximal 70 Personen und Ausstellungen durchgeführt werden. Das gesamte Grundstück umfasst 5.000 Quadratmeter, in einem Gärtnerhaus wird ein Jugendtreff eingerichtet, und ein Glashaus dient als Hintergrund eines geplanten Gartentheaters.

Die Villa Hollitzer wurde 1891 von Carl Leopold Hollitzer errichtet, der von 1876 bis 1884 Bürgermeister von Bad Deutsch-Altenburg war. Die Gesamtanlage stellt einen großbürgerlichen Wohnsitz des ausgehenden 19. Jahrhunderts im ländlichen Siedlungsbereich dar. Der Bau ist kunsthandwerklich eindrucksvoll gestaltet, es finden sich Stilelemente der Neo-Renaissance im Zusammenklang mit anderen, im Historismus gebräuchlichen Stilen. Der Bau besitzt für die Wirtschaftsgeschichte des Ortes große Bedeutung, da von hier aus die Steinbrüche des Carl Leopold Hollitzer verwaltet wurden. Er stellt neben Pfarrkirche, Karner, Schloss Ludwigstorff und Museum Carnuntinum eines der fünf wichtigsten Gebäude in Bad Deutsch-Altenburg dar.

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