Bombenopfer Kelz im NEWS-Interview: "Im Kopf mach' ich mit meiner neuen Hand bereits Fingerübungen." - NEWS sprach kurz vor der erfolgreichen Operation mit Theo Kelz, dem

gestern in Innsbruck neue Hände angenäht wurden. - Kelz vor dem OP-Termin: "Mich konnte nichts und niemand von meinem Optimismus abbringen.". Vorausmeldung News 10/00 vom 9.3.00

Wien (OTS) - "Man muss im Leben auch warten können. Der Herrgott
da oben wird den Zeitpunkt schon richtig wählen." Kurz vor seiner Operation gab der Polizist Theo Kelz, der 1994 bei dem Klagenfurter Rohrbomben-Attentat beide Hände verloren hatte, NEWS ein Interview, das in der neuen Ausgabe des Nachrichtenmagazins erscheint. Kelz, der seit fast einem Jahr auf eine Spenderhand gewartet hat und der gestern in Innsbruck operiert wurde, hat sich geistig und körperlich penibel auf den Termin vorbereitet: "Körperlich durch lange Spaziergänge. Noch wichtiger ist aber die geistige Fitness. Ich versuche mich durch Autosuggestion darauf vorzubereiten; stelle Körper, Geist und Seele positiv auf die Operation und die Zeit danach ein. Meine geistige Vorstellung ist schon so weit gereift, dass mein Körper die fremde Hand annimmt. In meinem Kopf hab ich bereits die fremde Hand und mach sogar schon Fingerübungen mit ihr."

In Bezug auf mögliche medizinische Komplikationen gibt sich Kelz im NEWS-Interview optimistisch: "Negative Gedanken lasse ich erst gar nicht aufkommen! Ich vertraue auch bezüglich der Immunsuppression auf die gigantischen Fortschritte der Medizin."

Kelz nimmt auch zum Tod des Bombenattentäters Franz Fuchs Stellung: "Ich empfinde keinen Funken Genugtuung darüber. Bedauerlich, dass es so enden musste."

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