Frauen in technischen Berufen haben Zukunft

Vermessungsbüro Schubert erhält Auszeichnung als frauen- und familienfreundlichster Betrieb Niederösterreichs

Wien (OTS) - Österreichs Architektinnen und Ingenieurinnen werden immer mehr. Der Anteil der weiblichen Studierenden in technischen Studienrichtungen hat 1999/2000 die 20% überschritten. Das sind 25% mehr Studentinnen als noch 1990. "Sieht man sich aber dann die Zahlen derer an, die ihren Beruf tatsächlich selbstständig ausüben, so ergibt sich ein anderes Bild: das Ziviltechnikerverzeichnis führt nur 39 Frauen von insgesamt 1272 IngenieurkonsulentInnen, das sind nur 3%," bedauert DI Hermann Kugler, Sektionsvorsitzender der Zivilingenieure in der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, NÖ und Bgld. "Noch immer haben Ziviltechnikerinnen mit schwierigen Rahmenbedingungen und hartnäckigen Vorurteilen in der Gesellschaft und der Branche zu kämpfen", sagt Kugler.

Die Kammer der Architekten und Zivilingenieure unterstützt daher offensiv Frauen in der Technik. Die 'Arbeitsgruppe der Ziviltechnikerinnen' vertritt seit 1996 die Interessen von Frauen in der Technik und versucht durch gezielte Projekte, mehr Aufmerksamkeit und Akzeptanz für deren Anliegen zu schaffen. "Gerade für eine typisch männlich orientierte Berufssparte, ist es von höchstem Interesse, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen ArbeitnehmerInnen herzustellen," sagt Kugler.

"Es ist daher besonders erfreulich, daß das Vermessungsbüro Schubert vom Land Niederösterreich zum frauen- und familienfreundlichsten Betrieb ausgezeichnet wurde. Das ist ein ganz wichtiges Signal", freut sich Kugler. "Die Erleichterungen für Karenzierte und verschiedene Teilzeitmodelle sind ein Zeichen für frauen- und familienfreundliche Arbeitsbedingungen", beschreibt Kugler den Gewinner des Wettbewerbs 'Taten statt Worte', der jährlich vom Land Niederösterreich, der NÖ Wirtschaftskammer, der NÖN und dem Landesstudio NÖ für mitarbeiterorientierte Personalpolitik vergeben wird.

Das Beispiel des Vermessungbüros Schubert zeige, so Kugler, daß selbst in einer typisch männlich orientierten Berufssparte auch Frauen Karrierechancen haben. "Wir müssen weiter daran arbeiten, bestehende Vorurteile und strukturelle Hindernisse auch in Zukunft konsequent aus dem Weg zu räumen" fordert Kugler, "Der prämierte Betrieb könnte Vorbild für alle Bereiche der Ziviltechniker sein."

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