Brauner präsentiert Bildband "Wienerinnen" im Rathaus

SPERRFRIST 12.30 UHR Internationaler Frauentag

Wien, (OTS) Aus Anlass des heutigen internationalen
Frauentages präsentierte die Wiener Frauenstadträtin, Mag. Renate Brauner, heute Mittag bei einem Empfang im Wiener Rathaus den zweiteiligen Bildband "Wienerinnen". Dieser Bildband ist
Bestandteil der vor einem Jahr gestarteten Initiative "Frauen sichtbar machen"; eine Aktion des Frauenbüros der Stadt Wien,
deren Ziel die Präsentation der wertvollen und oftmals herausragenden Leistungen von Wiener Frauen ist. In den von Lisl Ponger und Alisa Douer gestalteten Büchern werden rund 80 Frauen aus den Bereichen Politik, Soziales und Wissenschaft in Bild und Text porträtiert. "Unser Anliegen war es, die Geschichte der
Frauen und ihre außergewöhnlichen Leistungen sichtbar zu machen, und sie auch als Stellvertreterinnen für die vielen anderen
Frauen, deren Engagement nicht genügend gewürdigt wurde und wird, zu ehren und für ein größeres Publikum ‘sichtbar zu machen’", erklärte Brauner.****

"Sichtbar werden hier außergewöhnliche Biografien von außergewöhnlichen Frauen, die unter schwierigen Umständen ihren eigenen Weg gegangen sind und für die Umsetzung ihrer
Vorstellungen gekämpft- und auch gelitten haben", so die Stadträtin weiter.

Die beiden Bildbände erzählen von zwei Gruppen der selben Frauengeneration, einerseits Frauen in Wien und andererseits
Frauen aus Wien, die von den Nationalsozialisten vertrieben wurden
- wobei die Übergänge oft fließend sind.

Internationaler Frauentag

Stadträtin Renate Brauner nahm den Empfang aber auch zum Anlass auf die politische Bedeutung des internationalen
Frauentages hinzuweisen: "Heute zeigt sich, welche Bedeutung der Frauentag hat: in Österreich wird das Frauenministerium abgeschafft, in Kärnten wird die Frauenbeauftragte abgesetzt und zahlreiche Frauenberatungs- und Serviceeinrichtungen sind in ihrem Bestehen gefährdet."

Es gelte also heute, international und öffentlich, auf die ‘traditionellen’ Missstände, wie Ungleichbehandlung und Diskriminierung, aber auch auf die aktuelle Situation in
Österreich aufmerksam zu machen.

"Es wird wiedereinmal an den Frauen liegen, sich für ihre Anliegen Gehör zu verschaffen und die Bundesregierung nicht aus ihrer Verantwortung gegenüber Österreichs Frauen zu lassen", schloss Brauner ihr Statement. (Schluss) kat
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