VP-Pfeiffer: "Stadtbahnbögen, 15 Firmen und 200 Arbeitsplätze sichern"

Wirtschaftsbundveranstaltung: Am Wort waren die betroffenen Firmen.

Wien(ÖVP-Klub)."Unsere wirtschaftliche Existenz steht auf dem Spiel", das war die übereinstimmende Meinung der Manager und Eigentümer jener Betriebe, die laut Freiheitlicher - und LIF Vorschlägen, abgesiedelt werden sollen. Der Döblinger Wirtschaftsbund hatte gestern zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung eingeladen. Es kamen mehr als die Hälfte jener nunmehr schon 15 Firmen, die vom Abbruch oder der Änderung der bestehenden Verwendung der Heiligenstädter Stadtbahnbögen bedroht sind, ginge es nach den Plänen von F und LIF. *****

Vom Baustoffhändler über Kfz-Werkstätte bis zum Motorradklub, alle haben investiert. Von der Sanierung der Bögeneinbauten bis hin zur Festigung ihres Standortes als Endkundenanbieter. Viele davon beziehen ihre Waren im Rahmen eines Waggonladungsvertrages mit der ÖBB. Für manche ist die räumliche Lage ein Muß für ihre weitere Existenz. Diese ist nun bedroht. Einer Firma wurde bereits gekündigt.

Dennoch gibt es Hoffnung. Bezirksvorsteher Adolf TILLER hat es übernommen, in einer weiteren Zusammenkunft, Verantwortliche des Bundesdenkmalamtes, der Wiener Linien und der ÖBB gemeinsam an einen Tisch mit den Firmenvertretern zu bringen, um geeignete Vorschläge für die Sicherung der mehr als 200 betroffenen Arbeitsplätze zu erarbeiten.

Der Vertreter der ÖBB brachte die Nachricht mit, daß der Bundesbahn jegliche Form eines betriebswirtschaftlich akzeptablen Verhandlungsergebnisses recht sein werden.

Da die ÖBB jedoch für ihre vielen und auch wichtigen Vorhaben dringend Geld braucht, wäre für sie ein Verkauf der Grundflächen, auf denen die Bögen stehen, sicher am meisten erstrebenswert. Ein solcher Verkauf müsste aber zu erschwinglichen Preisen für die Betriebe erfolgen, da sonst deren Liquidität überfordert würde. Dazu kommt noch, daß eine geeignete Flächenwidmung erfolgen muß, denn derzeit sind die Flächen als "Verkehrsband" gewidmet. Sie rainen nicht an öffentliches Gut an und sind daher laut Bauordnung nicht bebaubar. Die Wiener Linien wiederum, denen die Bögen gehören, sind zu einer baldigen Rückgabe und Herstellung des Ausgangszustandes verpflichtet, also schleifen, wenn nicht das Bundesdenkmalamt zu der Ansicht kommt, daß die Otto Wagner Bögen schützenswert wären.

Eine wahrhaft verwirrende Situation in der nunmehr der Döblinger Wirtschaftsbund unter der Führung seines Obmannes, GR Gerhard PFEIFFER, die Aufgabe übernommen hat, die Döblinger Betriebe und die dort befindlichen Arbeitsplätze sichern zu helfen.

PFEIFFER: "Da hilft jetzt auch kein eiligst übermittelter Brief der Freiheitlichen, daß alles gar nicht so gemeint war. Sie hätten sich ihre Vorgangsweise vorher überlegen sollen, denn wenn Ideen einmal so weit ausformuliert sind, daß sie auf groß angelegten Pressekonferenzen hinausposaunt werden, dann ist immer die Gefahr gegeben, daß doch etwas davon hängen bleibt. Zumindest haben die Firmen nun einen schwierigeren Stand bei ihren Verhandlungen mit der ÖBB. Solche Stadtplanungsinitiativen sind wirklich verzichtbar".***

Photos der Stadtbahnbögen und der betroffenen Betriebe können auf Wunsch vom Wiener VP-Klub per E-Mail zugesandt werden.

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