Bildungsgrad entscheidet über Ausmaß der Gesundheitsaktivitäten

Wien (OTS) - Schon bald könnte die Österreicher eine ungesunde Lebensführung im wahrsten Sinne des Wortes teuer zu stehen kommen. Dann nämlich, wenn es zur Einführung des derzeit diskutierten Selbstbehaltes kommen wird. Gesundheitsaktiv zu leben könnte daher in Zukunft auch hinsichtlich des eigenen Geldbörsels wichtiger werden. Welche Gesundheitsaktivitäten die Österreicher fürs Jahr 2000 planen und welche sie im Jahr 1999 gesetzt haben, das wurde kürzlich im Auftrag der Merkur Versicherung vom Fessel-GfK-Institut erhoben.

Rund 50 % der Österreicher haben das Gefühl, im Jahr 1999 insgesamt gesehen genug für die eigene Gesundheit getan zu haben. 10% von ihnen wollen heuer trotzdem noch mehr tun, ca. 40% sind mit dem Ausmaß ihrer vorjährigen Aktivitäten so zufrieden, daß sie die Aktivitäten auf gleichem Niveau wie 1999 belassen wollen.

46% der Österreicher hatten 1999 eigentlich vor, mehr für ihre Gesundheit zu tun. Aber - die Trägheit siegte über das Vorhaben. Als Konsequenz dieser Selbsterfahrung nehmen sich 19% von ihnen gar nicht mehr vor, heuer mehr zu tun. 27% von ihnen geben jedoch die Hoffnung auf Selbstüberwindung nicht auf und planen auch für heuer wieder, mehr als bisher zu tun.

Am aktivsten sind Herr und Frau Österreicher auf den Gebieten "gesunde Ernährung und Bewegung" und bei den Arztbesuchen (jeweils über 70%). 56% der Österreicher nahmen 1999 noch eine Extraportion "Vitamine und natürliche Stärkungsmittel" zu sich, 30% wandten "alternative/sanfte Heilmethoden" an.

Während die Kärntner und Westösterreicher überdurchschnittlich sportlich sind, erweisen sich die Burgenländer und Niederösterreicher als eher bequeme Zeitgenossen. Die Wiener stechen vor allem bei der zusätzlichen Zufuhr von "Vitaminen und natürlichen Stärkungsmitteln" hervor.

Daß der Bildungsgrad das Gesundheitsbewußtsein und die Gesundheitsaktivität beeinflußt, wird auch in dieser Studie bestätigt: Höher Gebildete ernähren sich besonders gesund, treiben sehr häufig Sport, gönnen sich besonders oft Gesundheitsurlaube etc. Trotzdem sind sie mit dem Ausmaß ihrer Gesundheitsaktivitäten noch immer nicht zufrieden und wollen heuer noch mehr tun.

Personen mit einem geringeren Bildungsgrad sind zwar unterdurchschnittlich aktiv, aber dennoch mit ihrem Gesundheitsverhalten sehr zufrieden. Sie haben auch keinen ausgeprägten Ehrgeiz, ihr Verhalten im Jahr 2000 zu verändern. Andere Dinge scheinen in ihrem Leben Vorrang zu haben.

Die Ergebnisse lassen folgendes Resümee zu: Wer gesundheitsaktiv lebt, weiß das damit einhergehende Wohlgefühl auf körperlicher und seelischer Ebene zu schätzen und will die Gesundheitsaktivitäten in Zukunft sogar noch verstärken. Vergleichsweise Inaktive scheinen kaum den Wunsch nach mehr Aktivität zu verspüren.

Die Untersuchungsergebnisse sind der 1. Teil des "Merkur Gesundheitsmonitors 2000". Die Merkur Versicherung - die Gesundheitsversicherung Österreichs - wird in den nächsten Monaten weitere Einstellungen der Österreicher zu gesundheitsbezogenen Themen erheben lassen.

Zu diesem Pressetext gibt es auch eine Grafik, die über den Auer-Grafik-Dienst unter http://www.infografik.at oder unter der Telefonnummer (+43 1) 533 7 544 in verschiedenen Formaten in Farbe und Schwarzweiß jederzeit gratis abrufbar ist bzw. per E-Mail zugesandt werden kann.

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