FORMAT: EU prüft nach Haider-Vorstoß Preisabsprachen bei OMV

Heimischen Ölfirmen drohen Millionenklagen

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner heute erscheinenden Ausgabe berichtet, nimmt die EU nach einem Vorstoß von Noch-FPÖ-Chef Jörg Haider die heimischen Ölmultis ins Visier. Im April des Vorjahres hat Haider der EU-Wettbewerbsbehörde eine Sachverhaltsdarstellung übermittelt. Der Verdacht:
wettbewerbsbeschränkende Absprachen zwischen führenden österreichischen Mineralölkonzernen. So wie im Fall des umstrittenen Lombard-Clubs, in dem heimische Banken verbotenerweise Zinsabsprachen diskutierten, wird die EU jetzt auch gegen OMV und Co. vorgehen. Nach Prüfung der Unterlagen hat die zuständige EU-Behörde nun eine Voruntersuchung eingeleitet. Sollte sich der Verdacht erhärten, drohen Klagen in Höhe Hunderter Millionen Schilling. Detail am Rande:
die FPÖ-Klagen wurden von der Anwaltskanzlei des jetzigen Justizministers Böhmdorfer eingebracht.

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