Ausstellung "verehrt - verfolgt - vergessen". Die Wiener Staatsoper reagiert mit Taten

Wien (OTS) - Da diese Meldung von keinem Medium berücksichtigt wurde, sie der Staatsoperndirektion aber sehr wichtig ist, bitten wir erneut um Hinweis auf folgende Ausstellung:

Vom 6. bis 27. März wird im Gustav Mahler-Saal der Wiener Staatsoper die Ausstellung "verehrt - verfolgt - vergessen. Schauspieler als Naziopfer" gezeigt. Anhand von Künstlern wie Fritz Grünbaum, Otto Wallburg und Kurt Gerron verdeutlicht der Kunsthistoriker und Ausstellungsgestalter Ulrich Liebe das Schicksal jener Kabarettisten, Bühnen- und Filmschauspieler, die den Schritt in das rettende Ausland nicht rechtzeitig vollziehen konnten oder wollten: Sie mußten ihr Leben lassen und fielen zumeist der Vergessenheit anheim. Knapp 1 Million Menschen in 50 deutschen Städten sahen seit 1993 die Ausstellung, die nun erstmals in Österreich gezeigt wird. Die Eröffnung durch Staatsoperndirektor Holender findet in der Vorstellungspause von Massenets "Herodiade" heute, am 6. März 2000 statt.

Die Direktion der Wiener Staatsoper möchte mit dieser kurzfristig angesetzten Schau ein Zeichen setzen, daß die Freiheit Kunst nicht durch Worte geschützt wird, wohl aber durch Taten und durch Lebendigerhalten der Erinnerung an historische Greuel, die nicht wiederkehren dürfen. (Die Ausstellung ist während der Vorstellungspausen und Führungen für das Publikum der Wiener Staatsoper frei zugänglich.)

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